Online Casino mit Autoplay Schweiz: Die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter im Vergleich

Updated Oktober 2026
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Wer in der Schweiz online mit Autoplay spielen will, hat keine Wahl im klassischen Sinne. Der Markt besteht aus genau zehn Anbietern, allesamt die Online-Verlängerung eines landbasierten Schweizer Casinos mit eidgenössischer Konzession. Alles andere wird durch die Sperrliste des Bundes blockiert. Der folgende Überblick stellt diese zehn Anbieter vor, erläutert die technische Bedeutung der Autoplay-Funktion, die Bonusbedingungen unter dem Geldspielgesetz und die geltenden Spielerschutz-Instrumente.

Beleuchteter Spieltisch mit Karten, von oben gesehen — online casino mit autoplay
Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an.

Stand der Daten: 1 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im direkten Vergleich

Die folgende Übersicht ordnet die zehn Anbieter nach dem Datum ihrer Online-Bewilligung. Der Zeitpunkt sagt etwas darüber aus, wie lange ein Anbieter Erfahrung im Schweizer Onlinemarkt hat – ein Indiz, aber keine Wertung.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — online casino mit autoplay
Bei Mycasino beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10.-.
Anbieter Hinterlegtes landbasiertes Casino Online seit Autoplay verfügbar
Jackpots Grand Casino Baden 05.07.2019 ja (Spiel kennt Autoplay-Funktion)
Mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019 ja
Swisscasinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 ja
Casino777 Casino Davos 09.09.2019 ja
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020 ja
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 ja
Pasino Casino Meyrin 16.11.2020 ja
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021 ja
Admiral Casino Mendrisio 16.07.2025 ja
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 ja

Dass jeder Anbieter Autoplay anbietet, überrascht wenig: Die Funktion ist bei modernen Spielautomaten Standard und gehört zum Pflichtprogramm jedes Spielkatalogs, der Spiele von NetEnt, Microgaming, Pragmatic Play oder Evolution führt. Wer Autoplay sucht, findet es bei allen zehn; die Frage ist, welche Spiele, mit welchen Limits und unter welchen Bonusregeln.

Was Autoplay im Online-Casino technisch bedeutet

Autoplay – in der Schweizer Spielersprache auch «Auto-Spin» genannt – ist eine einfache Funktion: Der Spieler oder die Spielerin legt vorab einen Einsatz pro Drehung fest, wählt eine Anzahl Spins (üblich sind 10 bis 1000) und definiert optional Stopp-Bedingungen. Läuft die Sequenz, wickelt die Software die Drehungen ohne weitere Eingriffe ab. Stoppen lässt sich die Sequenz jederzeit manuell; bei den meisten Spielen gilt die einzelne Drehung als abgeschlossen, sobald sie ausgelöst wurde.

Drei Aspekte verdienen Beachtung:

Gewinn- und Verlustlimits als Stopp-Bedingung. Die meisten Anbieter erlauben es, die Autoplay-Sequenz automatisch stoppen zu lassen, wenn ein bestimmter Gewinn erreicht oder ein vorab definiertes Verlustlimit erreicht ist. Das ist kein Ersatz für das spielerseitig festgelegte Einzahlungslimit, aber ein zweiter Hebel. Was die Autoplay-Funktion nicht kann, ist die Spielpause auslösen, die das Sozialkonzept eines Schweizer Casinos verlangt, wenn Anzeichen problematischen Spiels erkennbar werden.

Geschwindigkeit. Eine Autoplay-Sequenz läuft deutlich schneller, als ein Mensch von Hand klicken würde. Bei Slots mit einem 3-Sekunden-Intervall pro Spin schafft Autoplay bis zu 1200 Spins pro Stunde, bei schnellen Spielen noch mehr. Das hat zwei Konsequenzen: Der Bonusumsatz, sofern ein Willkommensbonus aktiv ist, baut sich schneller ab – und die Varianz, die jedes einzelne Spiel mitbringt, schlägt schneller durch. Wer Autoplay nutzt, sollte das im Hinterkopf behalten.

Kein isolierter «Autoplay-Jackpot». Es gibt keine eigene Gewinnkategorie oder einen eigenen Jackpot, der nur über Autoplay erreichbar wäre. Die Funktion ist eine Bequemlichkeit; das Spielergebnis pro Spin hängt vom Zufallszahlengenerator des jeweiligen Spiels ab, nicht davon, wie der Spin ausgelöst wurde. Wer von einem Anbieter mit einer separaten «Autoplay-Bonus-Runde» liest, liest Werbetext, kein Spielmechanikmerkmal.

Wie die Autoplay-Funktion zur Schweizer Spielrealität passt

Im Schweizer Recht ist Autoplay weder verboten noch besonders reguliert. Das Geldspielgesetz (BGS) verlangt von den konzessionierten Anbietern ein Sozialkonzept, das Verhaltensmuster erkennt, die auf problematisches Spiel hindeuten – etwa exzessive Spielfrequenz, hohe Einsätze, Verfolgen von Verlusten. Autoplay selbst ist ein technisches Merkmal; die Aufsicht interessiert, was die Funktion in Kombination mit den vom Anbieter gesetzten Werkzeugen anrichtet.

Die zehn ESBK-Anbieter setzen deshalb Autoplay-Funktionen nicht ungebremst ein. Jackpots etwa erlaubt Autoplay mit selbst gewählten Limits, aber das vom Anbieter gesetzte Einzahlungslimit greift unabhängig davon. Wer ein wöchentliches Einzahlungslimit von CHF 50.– setzt, kann dieses Limit nicht durch Autoplay umgehen – das Kontosystem stoppt, sobald die Schwelle erreicht ist.

Der praktische Punkt: Autoplay ist ein Werkzeug. Wer es nutzt, übernimmt Verantwortung dafür, dass die selbst gesetzten Schutzschranken greifen. Wer Autoplay nutzt, ohne Einzahlungs-, Verlust- oder Sitzungslimits zu setzen, spielt mit offenem Visier.

Wer in der Schweiz Autoplay anbieten darf: die Rechtslage

Die geschlossene Liste der ESBK

Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) führt die Liste der Online-Casinobewilligungen. Mit Stand vom 17. März 2026 sind exakt zehn Anbieter zugelassen. Jeder dieser Anbieter ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Schweizer Casinos mit eidgenössischer Konzession. Das Geldspielgesetz sieht keine separate Online-Bewilligung vor – wer ein Online-Casino betreiben will, muss bereits ein landbasiertes Casino sein und die Konzession auf den Online-Vertrieb erweitern lassen.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — online casino mit autoplay
7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard.

Für Spielerinnen und Spieler hat diese Konstruktion zwei praktische Folgen: Erstens gibt es auf dem legalen Schweizer Markt keine «neuen» Anbieter, die ohne landbasierte Historie starten. Zweitens sind die Markennamen der Online-Casinos oft andere als die der landbasierten Häuser – Jackpots gehört zum Grand Casino Baden, Admiral zum Casino Mendrisio, Pasino zum Casino Meyrin.

Was auf der Sperrliste landet

Das BGS sieht in Art. 86 eine Sperrliste vor. Anbieter ohne Schweizer Konzession, die Geldspiele an Schweizer Wohnsitznehmer anbieten, werden auf diese Liste gesetzt und ihre Domains auf DNS-Ebene blockiert. Die Sperrung trifft den Anbieter, nicht die Spielerin: Wer auf einer ausländischen Seite spielt, wird in der Schweiz nicht strafrechtlich verfolgt – die ESBK stellt klar, dass diese Personen «auf eigenes Risiko» spielen, ohne den Schutz des Schweizer Rechts.

Was heisst das konkret? Wer auf einer nicht-konzessionierten Seite spielt, hat im Streitfall keinen Zugang zur Schweizer Aufsicht, keine Spielsperre, die im ganzen Konzessionsnetz greift, und vor allem: Gewinne ausländischer Online-Casinos sind in der Schweiz ab dem ersten Franken einkommenssteuerpflichtig. Das ist der eigentliche Preis, nicht die Sperrliste selbst.

Werbung, Boni und das Sozialkonzept

Art. 74 BGS regelt die Werbung: Sie darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, sie darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten, und sie darf nicht für nicht-konzessionierte Spiele werben. Eine fixe Bonusobergrenze kennt das Gesetz nicht – die Anbieter entscheiden selbst, was sie anbieten. Was das Gesetz aber sehr wohl kennt, ist die Pflicht zum Sozialkonzept: Jeder konzessionierte Anbieter muss ein betreiber- und spielerspezifisches Konzept zur Suchtprävention vorlegen und umsetzen.

Spielerschutz und Spielsperre in der Schweiz

Was die Spielsperre konkret bedeutet

Eine Spielsperre in der Schweiz ist keine Kulanzleistung einzelner Anbieter, sondern ein gesetzlich verankerter Mechanismus. Wer bei einem ESBK-Anbieter eine Spielsperre beantragt, gilt auf allen konzessionierten Spielbanken in der Schweiz – und seit 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Das gilt für landbasierte Casinos ebenso wie für Online-Casinos, für Grossspiele ebenso wie für die grossen Lotterien unter Gespa-Aufsicht.

Die Spielsperre ist freiwillig und wird auf Antrag der spielenden Person ausgesprochen. Bei Jackpots verlangt die Antragstellung unter anderem eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments – Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Eine Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht.

Selbst gesetzte Schutzschranken

Die ESBK verlangt von den Anbietern, dass sie Spielerinnen und Spielern Werkzeuge zur Selbstkontrolle an die Hand geben. Dazu gehören:

Diese Werkzeuge sind keine Option, sondern Pflicht. Was die Anbieter darüber hinaus anbieten – etwa Reality-Checks, die nach einer Stunde Spielzeit eingeblendet werden – ist freiwillig, aber verbreitet.

Wann der Anbieter eingreift

Die Sozialkonzepte der ESBK-Anbieter sehen vor, dass bei erkennbaren Risikoindikatoren nicht nur Werkzeuge angeboten, sondern aktiv reagiert wird. Spielt eine Person häufig oder mit hohen Einsätzen, fordert der Anbieter einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse. Bleibt dieser aus oder sind die Verhältnisse unzureichend, wird die Person gesperrt. Das ist kein Serviceversprechen, sondern eine Bewilligungsauflage – die ESBK überprüft die Einhaltung.

Für Autoplay-Nutzer heisst das: Die Funktion ist nicht der Auslöser einer Sperre, aber sie kann die Frequenz erhöhen, bei der ein Anbieter genauer hinsieht. Wer Autoplay mit hohen Einsätzen und langen Sequenzen nutzt, fällt eher in den Bereich, in dem das Sozialkonzept aktiv wird.

Welche Spiele und Anbieter hinter den zehn Schweizer Online-Casinos stehen

Die Spielauswahl ist für die meisten Spielerinnen und Spieler das wichtigste Argument – und hier zeigen sich die deutlichsten Unterschiede zwischen den zehn Anbietern. Spielkatalog und Live-Casino sind je nach Anbieter verschieden bestückt.

Spielkatalog und Spielanzahl

Jackpots wirbt mit über 2’500 Spielen, Mycasino mit über 3’000 Spielen. Konkrete Zahlen für die übrigen acht Anbieter sind nicht in den von uns geprüften Quellen ausgewiesen – was nicht heisst, dass die Kataloge klein sind, sondern dass die Anbieter ihre Spielanzahl nicht einheitlich kommunizieren. Für eine vergleichende Tabelle wäre die Datenbasis zu dünn; ein Leser, der eine konkrete Spielanzahl sucht, sollte die Website des jeweiligen Anbieters konsultieren.

Live-Casino-Anbieter

Bei den Live-Tischen ist die Datenlage besser: Jackpots lässt sein Live-Casino unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefern. Mycasino nennt Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming. Diese vier Namen decken den Standardmarkt ab – Evolution für Roulette und Blackjack, Pragmatic Play für Spielshows, Hacksaw und Greentube für Nischenprodukte. Für die übrigen acht Anbieter sind die Live-Casino-Partner in den geprüften Quellen nicht durchgängig benannt.

Slots, Tischspiele und Volatilität

Bei den Slots dominieren grosse Namen aus dem europäischen Markt: NetEnt, Microgaming, Play’n GO, Pragmatic Play, Yggdrasil, Hacksaw Gaming. Schweizer Spezifika sind selten – die Spiele stammen aus dem internationalen Pool und werden in Deutsch, Französisch und teilweise Italienisch ausgespielt.

Zur Volatilität: Diese ist eine Eigenschaft des einzelnen Spiels, nicht des Anbieters. Wer ein bestimmtes Slot-Spiel sucht, sollte prüfen, welcher Anbieter es im Programm hat – und dann die Volatilitätsangabe des Spielherstellers selbst lesen. Die zehn Schweizer Casinos haben keinen einheitlichen Volatilitätsfilter; die Information kommt vom Spiel, nicht von der Plattform.

Bonus und Einzahlungen: Was die zehn Anbieter konkret anbieten

Willkommensboni im Überblick

Jackpots bietet auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu CHF 2’200.– sowie 200 Freespins. Die erste Einzahlung wird zu 100 % bis maximal CHF 700.– verdoppelt. Mycasino bietet auf die erste Einzahlung 100 % bis CHF 300.– plus 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.– erfolgen.

Für die übrigen acht Anbieter sind die Willkommensbonus-Konditionen in den geprüften Quellen nicht durchgängig dokumentiert. Wer einen konkreten Vergleich will, muss die Bonusbedingungen jedes Anbieters direkt einsehen – was ohnehin ratsam ist, weil sich Konditionen kurzfristig ändern.

Umsatzbedingungen als der entscheidende Hebel

Der Bonus selbst ist die halbe Wahrheit; die Umsatzbedingung ist die andere. Jackpots verlangt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb eines Monats. Mycasino verlangt das 35-Fache des Bonusbetrags innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung.

Was das in der Praxis heisst: Wer bei Jackpots den maximalen Ersteinzahlungsbonus von CHF 700.– annimmt, muss diesen Betrag 30-mal an Spielautomaten umsetzen – CHF 21’000.– an Spielumsatz, bevor eine Auszahlung möglich wird. Bei Tischspielen wären es CHF 210’000.–. Wer diese Zahlen hört, versteht, warum die «kostenlosen Boni» in der Werbung mit Vorsicht zu lesen sind: Sie sind ein Vorschuss, kein Geschenk.

Die Freispiele bei Mycasino sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig – ein transparenteres Angebot, weil es die Auszahlungsbedingung klar offenlegt. Bei Jackpots sind die Freespins des Willkommensbonus ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.– erhältlich und nur auf ausgewählten Spielen einlösbar.

Wie lange der Bonusumsatz dauert: ein Rechenbeispiel

Nehmen wir die Maximalvariante bei Jackpots: Bonus CHF 700.–, Umsatzfaktor 30×, Spiel an Spielautomaten. Das ergibt einen erforderlichen Gesamtumsatz von CHF 21’000.–. Wer mit Autoplay spielt und einen Einsatz von CHF 0.20 pro Spin wählt, braucht 105’000 Spins, um den Bonus freizuspielen. Bei einem 3-Sekunden-Intervall pro Spin sind das rund 87,5 Stunden reine Autoplay-Sequenz – verteilt auf einen Monat etwa drei Stunden pro Tag.

Das ist machbar, aber kein Wochenendvergnügen. Wer den Bonus nicht in der vorgegebenen Frist umsetzt, verfällt er. Wer zwischendurch Tischspiele spielt, braucht zehnmal länger – und das ist der Punkt, an dem die meisten Bonusangebote in der Praxis scheitern.

Das Rechenbeispiel zeigt: Der Bonus ist ein Vorschuss auf Zeit, nicht auf Geld. Wer mit Autoplay spielt, kommt schneller durch – aber die Spielzeit, die der Umsatz erfordert, bleibt dieselbe. Der Vorteil von Autoplay ist hier die Bequemlichkeit; ein finanzieller Vorteil ist es nicht.

Was die Einzahlungswege kosten

Bei den Einzahlungswegen dominieren die Schweizer Standardlösungen: TWINT, PostFinance, Kreditkarten (Visa, Mastercard, teils Diners Club und Discover), Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung. Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) akzeptiert Kreditkarten, TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung. Admiral führt zusätzlich Skrill und Neteller als E-Wallets.

Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten Anbietern bei CHF 10.– – einheitlich genug, dass es nicht der entscheidende Vergleichspunkt ist. Bei 7melons ist der Höchstbetrag über PostFinance auf CHF 100’000.– gedeckelt; das betrifft Spielerinnen und Spieler mit hohen Einsätzen, die PostFinance als Einzahlungsweg bevorzugen.

Gebühren für Einzahlungen werden von den ESBK-Anbietern in der Regel nicht erhoben. Swiss4win wirbt explizit damit, dass für TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.– keine Zusatzgebühren anfallen und die Gutschrift sofort erfolgt, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Jackpots bestätigt dasselbe für TWINT. Casino777 erhebt nach eigenen Angaben keine Einzahlungsgebühren. Bei Auszahlungen verlangt Mycasino ebenfalls keine Gebühren.

Auszahlungen: Geschwindigkeit und Mindestbeträge

Bearbeitungszeiten

Die Auszahlungsgeschwindigkeit variiert je nach Methode. Mycasino gibt 1 bis 3 Werktage an, mit dem Hinweis, dass die genaue Dauer vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank abhängt. Jackpots nennt die Banküberweisung als langsamste Auszahlungsmethode mit 1 bis 2 Werktagen, bis der Betrag auf dem Spielerkonto verfügbar ist. Für E-Wallets und TWINT-Auszahlungen, wo verfügbar, ist die Bearbeitung typischerweise innerhalb eines Werktags abgeschlossen.

Mindestbeträge

Der Mindestbetrag für Auszahlungen liegt bei Mycasino bei CHF 10.– – liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Bei Pasino ist der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01, also faktisch keine Untergrenze. Für die übrigen Anbieter sind die Mindestbeträge in den geprüften Quellen nicht einheitlich dokumentiert.

Schweizer Bank- oder Postkonto als Pflicht

Jackpots schreibt fest, dass Auszahlungen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto erfolgen, das auf den eigenen Namen lauten muss. Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Wer also auf einer Schweizer Plattform spielt und auszahlen will, muss ein Schweizer Konto vorweisen – eine Konsequenz der Geldwäschereiregulierung und des Sozialkonzepts.

Steuern: Was von den Gewinnen übrig bleibt

Schweizer Online-Casinos

Bei Gewinnen aus Schweizer Online-Casinos gilt: Bis CHF 1’000’000 sind Lotterie- und Sportwettgewinne steuerfrei; bei Online-Casinos ist die Lage im Grundsatz ähnlich, mit dem wichtigen Vorbehalt, dass die Verrechnungssteuer ab einer Gewinnschwelle von rund CHF 1,07 Millionen (indexiert für 2026) mit 35 % auf den Mehrbetrag greift. Diese Regelung betrifft vor allem sehr hohe Einzelgewinne – die meisten Spielergewinne liegen deutlich darunter.

Der entscheidende Punkt: Wer auf einem ESBK-lizenzierten Anbieter spielt, hat die Schweizer Steuersicherheit. Wer auf einem ausländischen Anbieter spielt, hat diese Sicherheit nicht.

Ausländische Anbieter

Gewinne aus ausländischen Online-Casinos sind in der Schweiz ab dem ersten Franken einkommenssteuerpflichtig. Die Sperrliste ändert daran nichts – die Sperrung trifft den Anbieter, nicht die Besteuerung der Gewinne. Wer also auf einer DNS-blockierten Seite spielt und gewinnt, muss den Gewinn in der Steuererklärung deklarieren.

Diese Information gehört an dieser Stelle dazu, weil sie den vermeintlichen Vorteil ausländischer Anbieter – Boni, Spielauswahl, keine Spielsperre – relativiert. Wer die Schweizer Regeln umgeht, gewinnt vielleicht mehr, gibt aber mehr ab.

Admiral – die jüngste Erweiterung

Admiral ist die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio und ging am 16. Juli 2025 online – der jüngste Neuzugang in der Liste der zehn ESBK-Anbieter. Für die Zahlungswege hebt sich Admiral von der Konkurrenz ab: Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT – beide Welten, Schweizer Standardlösungen und E-Wallets.

Die kurze Online-Historie heisst nicht, dass die Plattform unfertig ist, aber sie bedeutet, dass die Spielbibliothek weniger eingespielt ist als bei Anbietern, die seit 2019 oder 2020 am Markt sind. Für wen das Casino Admiral spielt: Für Spielerinnen und Spieler, die E-Wallets wie Skrill und Neteller schätzen und keine Berührungsängste mit dem jüngsten ESBK-Anbieter haben.

Swiss4Win – das Online-Casino aus Lugano

Swiss4Win gehört zum Casino Lugano und ist seit 1. März 2021 online. Das Tessiner Erbe zeigt sich in der Sprachversion – die Seite ist zweisprachig Italienisch/Deutsch. Für Einzahlungen via TWINT nennt Swiss4Win explizit: Mindestbetrag CHF 10.–, keine Zusatzgebühren, Gutschrift sofort nach Bestätigung in der TWINT-App.

Der Anbieter ist eine solide Wahl für Spielerinnen und Spieler, die TWINT als Einzahlungsweg bevorzugen und einen Anbieter mit Tessiner Wurzeln schätzen. Konkrete Spielanzahlen und Bonusdetails sind in den geprüften Quellen nicht dokumentiert.

Mycasino – der Anbieter aus Luzern

Mycasino ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und seit 22. August 2019 am Markt – einer der erfahrensten ESBK-Anbieter überhaupt. Mit über 3’000 Spielen und einem Live-Casino, das von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert wird, ist die Spielauswahl die grösste unter den dokumentierten Anbietern.

Beim Willkommensbonus bietet Mycasino 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300.– plus 200 Freispiele – die Freespins sind je CHF 0.10 wert, ohne Umsatzbedingung, gültig für 72 Stunden. Die Auszahlungsbedingungen sind kundenfreundlich: keine Gebühren, 1 bis 3 Werktage Bearbeitungszeit, Mindestauszahlungsbetrag CHF 10.– (oder das volle Guthaben, wenn darunter). Beim Willkommensbonus gilt das 35-Fache innerhalb von 30 Tagen.

Die Plattform ist die erste Wahl für Spielerinnen und Spieler, die Spielauswahl und transparente Bonusregeln schätzen. Der Willkommensbonus ist im direkten Vergleich kleiner als bei Jackpots (CHF 300.– vs. CHF 700.–), aber die Freespins sind umsatzfrei – ein echter Vorteil.

Jackpots – der Anbieter aus Baden

Jackpots gehört zum Grand Casino Baden und ist seit 5. Juli 2019 online – der dienstälteste ESBK-Anbieter. Die Spielbibliothek umfasst über 2’500 Spiele, das Live-Casino wird von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Beim Willkommensbonus bietet Jackpots den höchsten Betrag im Feld: bis zu CHF 2’200.– und 200 Freespins auf die ersten vier Einzahlungen, mit der ersten Einzahlung 100 % bis CHF 700.–.

Die Umsatzbedingung ist mit dem 30-Fachen des Bonusbetrags an Spielautomaten moderat; an Tischspielen mit dem 300-Fachen erwartungsgemäss deutlich höher. Die Mindesteinzahlung für die Freespins liegt bei CHF 100.–. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf Schweizer Bank- oder Postkonten, Mindestbetrag nicht in den geprüften Quellen dokumentiert, Bearbeitung per Banküberweisung 1 bis 2 Werktage.

Jackpots passt zu Spielerinnen und Spielern, die den höchsten Willkommensbonus im Feld wollen und mit den Umsatzbedingungen an Spielautomaten zurechtkommen. Wer Tischspiele bevorzugt, sollte die 300-fache Umsatzbedingung im Hinterkopf behalten – sie ist prohibitiv.

7melons – der Anbieter aus Bern

7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist seit 15. September 2020 online. Für Einzahlungen akzeptiert 7melons TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, mit einem Mindestbetrag von CHF 10.– und einem PostFinance-Höchstbetrag von CHF 100’000.–.

Der Anbieter ist eine Wahl für Spielerinnen und Spieler, die einen Standardmix an Zahlungsmethoden suchen und einen Höchstbetrag über PostFinance benötigen, der über dem typischen Schweizer Limit liegt. Konkrete Spielanzahlen und Bonusdetails sind in den geprüften Quellen nicht dokumentiert.

Casino777 – der Anbieter aus Davos

Casino777 gehört zum Casino Davos und ist seit 9. September 2019 online. Die Zahlungsmethoden umfassen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung – Einzahlungsgebühren werden keine erhoben. Casino777 gehört zu den älteren ESBK-Anbietern mit einem breiten Zahlungsportfolio.

Der Anbieter ist eine Wahl für Spielerinnen und Spieler, die einen erfahrenen Anbieter mit klassischem Zahlungsmix suchen. Konkrete Bonus- und Spielangaben sind in den geprüften Quellen nicht dokumentiert.

Casineo – der Anbieter aus Locarno

Casineo gehört zum Casino Locarno und ist seit 17. März 2026 online – gemeinsam mit dem Datum der ESBK-Listen-Veröffentlichung der jüngste Eintrag in der Liste der zehn Anbieter. Für Einzahlungen nennt Casineo TWINT, Kreditkarten und PostFinance; die Mindesteinzahlung beträgt einheitlich CHF 10.–.

Die kurze Marktpräsenz macht Casineo zu einem Anbieter, dessen Spielangebot, Bonusstrukturen und Plattformdetails sich noch entwickeln. Wer den neuesten ESBK-Zugang testen will, findet hier einen Einstieg; für eine bewertete Langzeitbeobachtung fehlt die Historie.

Pasino – der Anbieter aus Meyrin

Pasino gehört zum Casino Meyrin und ist seit 16. November 2020 online. Das Zahlungsportfolio ist das breiteste im Feld: TWINT, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, Paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisungen. Mindesteinzahlung CHF 10.–, Mindestauszahlungsbetrag CHF 0.01 – faktisch keine Untergrenze bei Auszahlungen.

Wer ein grosses Zahlungsportfolio und eine niedrige Auszahlungsuntergrenze schätzt, ist bei Pasino gut aufgehoben. Konkrete Spielanzahlen und Bonusstrukturen sind in den geprüften Quellen nicht dokumentiert.

StarVegas – der Anbieter aus Interlaken

StarVegas gehört zum Casino Interlaken und ist seit 24. Februar 2020 online. Für Einzahlungen akzeptiert StarVegas Visa/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und Paysafecard. Mindesteinzahlung CHF 10.–.

Der Anbieter ergänzt das Feld um Aircash Abon – eine prepaid-basierte Lösung, die bei den anderen neun Anbietern nicht dokumentiert ist. Für Spielerinnen und Spieler, die Prepaid-Lösungen für ihre Einzahlungen bevorzugen, ist das ein Unterscheidungsmerkmal.

Swiss Casinos – der Anbieter aus Pfäffikon

Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) gehört zum Casino Pfäffikon und ist seit 2. September 2019 online. Für Einzahlungen akzeptiert Swiss Casinos Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung – das breiteste Kreditkartenportfolio im Feld durch Diners Club und Discover.

Wer mit einer Diners- oder Discover-Karte einzahlen will, findet hier den einzigen ESBK-Anbieter mit dieser Akzeptanz. Für Standardnutzer sind die Unterschiede zu anderen Anbietern gering; für Inhaber der genannten Karten ist es die naheliegende Wahl.

Häufig gestellte Fragen

Ist «online casino mit autoplay schweiz» in der Schweiz legal?

Legal sind ausschliesslich die zehn Anbieter, die in der Liste der ESBK vom 17. März 2026 aufgeführt sind. Jeder dieser Anbieter ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Schweizer Casinos mit eidgenössischer Konzession. Alle anderen Anbieter – auch wenn sie seriös erscheinen und aus dem EU-Raum stammen – sind in der Schweiz nicht zugelassen, werden auf der Sperrliste des Bundes geführt und ihre Domains werden DNS-blockiert. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, wird in der Schweiz nicht strafrechtlich verfolgt, spielt aber ohne den Schutz des Schweizer Rechts.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Jeder ESBK-Anbieter trägt die Konzession des entsprechenden landbasierten Casinos als Online-Erweiterung. Die Liste wird von der ESBK öffentlich geführt und nennt pro Anbieter das landbasierte Casino und das Datum der Online-Bewilligung. Wer prüfen will, ob ein Anbieter zugelassen ist, sollte die ESBK-Liste konsultieren und nicht auf das Impressum der Anbieter-Website vertrauen – das Impressum kann korrekt sein, muss aber nicht.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre wird auf Antrag der spielenden Person ausgesprochen und gilt ab Antragstellung für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz – und seit 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Die Spielsperre umfasst landbasierte Casinos, Online-Casinos und Grossspiele. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht. Für die Beantragung verlangen die Anbieter einen gültigen amtlichen Ausweis – Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus ESBK-lizenzierten Schweizer Online-Casinos sind bis zu einer Schwelle von rund CHF 1,07 Millionen (indexiert für 2026) grundsätzlich steuerfrei. Darüber greift die Verrechnungssteuer mit 35 % auf den Mehrbetrag. Gewinne aus ausländischen Online-Casinos sind in der Schweiz ab dem ersten Franken einkommenssteuerpflichtig – unabhängig davon, ob die ausländische Seite auf der Schweizer Sperrliste steht oder nicht. Die steuerliche Einordnung sollte im konkreten Fall mit einer Steuerberatung geklärt werden.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Anbieter ohne Schweizer Konzession, die Geldspiele an Schweizer Wohnsitznehmer anbieten, werden auf die Sperrliste des Bundes gesetzt. Ihre Domains werden auf DNS-Ebene blockiert. Die Sperrung ist gegen den Anbieter gerichtet, nicht gegen die Spielenden. Wer dennoch auf einer gesperrten Seite spielt, tut dies auf eigenes Risiko – ohne Spielsperre, ohne Schweizer Aufsicht und mit voller Steuerpflicht auf Gewinne ab dem ersten Franken.

Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?

Die zehn ESBK-Anbieter akzeptieren einheitlich TWINT, PostFinance, Kreditkarten (Visa, Mastercard), Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung. Einige Anbieter erweitern das Portfolio um Diners Club und Discover (Swiss Casinos), Skrill und Neteller (Admiral, Pasino), Aircash Abon (StarVegas) oder E-Finance via PostFinance. Mindesteinzahlung ist in der Regel CHF 10.–; Auszahlungen erfolgen auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto auf den eigenen Namen.

Verfasst vom Team von „Casino Token CH”.

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