Beste Craps Online Casinos Schweiz – was die zehn ESBK-Konzessionäre bieten
1 Oktober 2026 – geprüft gegen die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken der ESBK.

Craps ist ein Würfelspiel, kein Tischspiel im klassischen Sinn, und in Schweizer Online-Casinos entsprechend dünn gesät. Wer nach «beste Craps Online Casinos Schweiz» sucht, stösst zuerst auf eine harte Tatsache: Die Auswahl beginnt bei zehn – und endet bei zehn. Das Geldspielgesetz lässt nur Schweizer Spielbanken mit einer Konzessionserweiterung in den Online-Markt, jede einzelne Plattform ist die digitale Verlängerung eines landbasierten Hauses. Was diese zehn anbieten, unter welchen Regeln sie spielen und wo Craps überhaupt auftaucht, ist die eigentliche Kernfrage.
Inhaltsverzeichnis
- Spielerschutz als Rahmen – wer spielt, zahlt mit dokumentierter Identität
- Krypto und Anonymität – warum Schweizer Craps nicht über die Blockchain läuft
- Boni und Aktionen – was die Schweizer Casinos wirklich bieten
- Spielauswahl und Craps-Verfügbarkeit – wo das Würfelspiel tatsächlich auftaucht
- Grundprinzip der Konzession – warum es keine Liste von «besten» Casinos geben kann
- Lizenz und Rechtslage – warum die Sperrliste existiert
- Funktionsweise von Craps – was am Tisch passiert
- Auszahlungen und Steuern – was am Ende vom Gewinn übrig bleibt
- Zahlungsmethoden – was die zehn Häuser im Detail anbieten
- Auswahlkriterien – was trennt die zehn Häuser
- Die zehn Häuser im Detail
- Was am Ende zählt
- Häufig gestellte Fragen
Spielerschutz als Rahmen – wer spielt, zahlt mit dokumentierter Identität
Die zehn ESBK-Konzessionäre teilen sich nicht nur einen Markt, sondern auch ein Sozialkonzept, das tiefer greift als die meisten ausländischen Angebote. Wer in einem Schweizer Online-Casino spielen will, lässt sich vollständig identifizieren – anonyme Konten sind ausgeschlossen. Das ist nicht nur eine Compliance-Pflicht, sondern wirkt auf das Spiel selbst zurück: Wer hohe Einsätze oder hohe Frequenz zeigt, muss einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse vorlegen, sonst wird das Konto gesperrt. Die Schwelle legt das jeweilige Haus fest, nicht das Gesetz in einer Pauschale.
Die Spielsperre ist das zweite Standbein. Sie wird in einem konzessionierten Casino beantragt und gilt sofort für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der ursprüngliche Sperrgrund nicht mehr besteht. Für Spielerinnen und Spieler heisst das: Ein Ausschluss ist nicht mit einem Klick zurückgenommen, und die Sperre folgt der Person, nicht dem Gerät. Wer sich selbst aussperrt, hat damit jeden Zugang zu Mycasino.ch, Jackpots.ch, Swiss4Win und Co. verloren – und zu den Tischen in Basel, Lugano, Luzern gleich mit.
Ein wichtiger Punkt, der in der Werbung der Häuser selten auftaucht: Das Sozialkonzept ist nicht primär defensiv, sondern analytisch. Die Casinos beobachten Spielverhalten, nicht nur Spielbudgets. Hohe Frequenz, hohe Einsätze, ungewöhnliche Muster – das alles fliesst in eine Bewertung ein, an deren Ende eine Sperre stehen kann, noch bevor der Spielsucht-Test eines Drittanbieters Alarm schlägt. Für Spieler mit einem klaren Budget und einem normalen Spielrhythmus bleibt das unsichtbar; für Spieler am Rand ihrer Mittel wird es spürbar.
Krypto und Anonymität – warum Schweizer Craps nicht über die Blockchain läuft
Wer nach «Bitcoin Craps Casino Schweiz» oder «Crypto Craps Casino» sucht, sucht im Grunde nach einem Widerspruch. Die Schweizer Geldspielaufsicht verlangt die vollständige Identifikation jedes Spielers, und genau diese Identifikation lässt sich mit einer Blockchain-Transaktion nicht abgleichen. Bitcoin, Ethereum oder USDT tauchen in der Zahlungsmethodenliste der zehn ESBK-Konzessionäre schlicht nicht auf – weder bei Swiss4Win noch bei Pasino.ch, weder bei Jackpots.ch noch bei Mycasino.ch. Die Palette ist CHF-dominiert und über Schweizer Schienen abgewickelt: TWINT, PostFinance, Visa, Mastercard, Apple Pay, Paysafecard, Banküberweisung, dazu Skrill und Neteller bei einigen Häusern. Das ist regulatorisch gewollt.
Die Aufsicht trennt die Zuständigkeiten sauber: Die ESBK beaufsichtigt die Online-Spielbanken, Gespa (bis 2020 Comlot) die Lotterien und Sportwetten. Beide zusammen gewährleisten, dass Geldflüsse nachvollziehbar bleiben. Krypto-Anbieter fallen durch dieses Raster, weil sie keine Schweizer Konzession bekommen können – das Geldspielgesetz verbietet anonymes Spiel nicht expressis verbis, aber die Pflicht zur Identifikation macht es de facto unmöglich. Wer trotzdem auf einer ausländischen Seite mit Bitcoin einzahlt, spielt dort ohne Schweizer Schutz.
Anonym spielen geht also nur auf zwei Wegen: gar nicht, oder auf einer nicht konzessionierten Seite, die keine Spielsperre und kein Sozialkonzept kennt. Wer den zweiten Weg wählt, sollte wissen, dass die ESBK solche Angebote auf die Sperrliste setzt und die ISPs die DNS-Sperre umsetzen – ein Zugriff ist dann nur noch über technische Umgehung möglich. Gewinne aus solchen Quellen sind zudem steuerpflichtig, anders als Gewinne aus konzessionierten Häusern.
Für Spieler, die ihre Privatsphäre schätzen, ohne vollständig anonym spielen zu wollen, bleibt der ordentliche Weg: Konto mit Schweizer Adresse, Identifikation per Upload des Ausweises, Einzahlung via TWINT oder PostFinance. Die Daten liegen beim Casino und unter Schweizer Datenschutz. Wer Bitcoin möchte, muss das Land verlassen – regulatorisch wie praktisch.
Boni und Aktionen – was die Schweizer Casinos wirklich bieten
Boni sind im Schweizer Markt kein lautes Marketing-Instrument. Das Geldspielgesetz setzt Werbung Grenzen: Sie darf nicht aufdringlich sein, nicht irreführen und keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen. Was übrig bleibt, sind meist Einzahlungsboni, gelegentlich Freispiele, hin und wieder ein Cashback-Programm – aber kein Bonus, der den Rahmen sprengt. Wer von einem «Craps Casino Bonus» träumt, der das Spiel selbst in den Hintergrund rückt, wird hier nicht fündig.
Die Hausvorteile der Craps-Wetten bestimmen, was ein Bonus überhaupt wert wäre. Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1 und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent, die Don’t-Pass-Wette liegt bei 1,40 Prozent (deutschsprachige Quelle) beziehungsweise 1,36 Prozent (englische Quelle – die Differenz erklärt sich durch die «Bar 12»-Klausel, bei der ein Wurf von 12 als Unentschieden gewertet wird). Odds-Wetten auf den Point haben einen Hausvorteil von 0 Prozent – das ist der einzige Einsatz am Craps-Tisch, bei dem das Casino langfristig kein Geld verdient. Place-Wetten auf 6 oder 8 zahlen 7 zu 6 und kommen auf 1,52 Prozent Hausvorteil; auf 5 oder 9 sind es bereits 4,00 Prozent. Die Any-Seven-Wette schliesslich zahlt 4 zu 1, hat aber 16,67 Prozent Hausvorteil – der höchste unter den gängigen Craps-Wetten.
Diese Mechanik hat Folgen für jeden Bonus. Wer einen Bonus mit 30-fachem Umsatz erhält und ihn an einem Craps-Tisch mit niedrigen Hausvorteilen freispielen will, braucht einen langen Atem, aber verliert wenig pro Runde. Wer ihn an Any-Seven oder einer ähnlichen Hochvolatilitäts-Wette freispielen will, sieht schnelle Schwankungen – und statistisch gesehen 16,67 Cent Verlust pro eingesetztem Franken. Die Frage ist nicht, ob ein Bonus «fair» ist, sondern an welchem Tisch er gespielt wird.
Die konzessionierten Häuser machen ihre Boni-Bedingungen meist auf einer eigenen Seite transparent. Wer sich für einen Anbieter entscheidet, sollte prüfen, ob Craps überhaupt zu den umsatzrelevanten Spielen zählt – viele Casinos schliessen Tischspiele vom Bonusumsatz aus, oder gewichten sie nur zu 10 oder 20 Prozent. Das steht im Kleingedruckten, nicht auf der Startseite.
Die Rechnung hinter dem Bonus – was ein Umsatzfaktor in Stunden bedeutet
Ein typisches Angebot in diesem Markt könnte lauten: «CHF 200.– Bonus mit 30-fachem Umsatz». Wer das annimmt, muss CHF 6’000.–umsatz generieren, bevor eine Auszahlung möglich ist. An einer Pass-Wette mit 1,41 Prozent Hausvorteil kostet das im statistischen Mittel rund CHF 84,60 – kein Bonus der Welt gleicht das aus, aber der Verlust ist kalkulierbar.
Wird dieser Umsatz an Craps gespielt, hängt die Spieldauer vom Einsatz pro Runde ab. Bei einem Tischmindesteinsatz von CHF 1.– an der Pass-Linie wären 6’000 Runden nötig. Eine Craps-Runde dauert im Schnitt etwa 30 Sekunden, wenn nur die Pass-Wette läuft. Das ergibt rund 50 Stunden Spielzeit – fünf volle Abende zu je zehn Stunden, oder zehn Abende zu fünf Stunden. Wer schneller spielt, kann es in 30 Stunden schaffen, wenn der Tisch es zulässt; wer langsamer spielt oder auf Odds-Wetten ausweicht, braucht entsprechend mehr.
Die Bandbreite ist also real: Zwischen 30 und 60 Stunden, je nach Spieltempo und Tischeinsatz. Wer in dieser Zeit diszipliniert an der Pass-Linie bleibt, verliert statistisch etwa einen Bonuswert an Hausvorteil. Wer zu Any-Seven oder anderen Hochvolatilitäts-Wetten wechselt, sieht den Verlust schneller – aber auch eher die Möglichkeit, mit Glück deutlich weniger zu verlieren. Es ist ein Spiel gegen die Verteilung, nicht gegen das Casino.
Diese Rechnung gehört in jede Bonusbewertung, aber sie ersetzt nicht den Blick auf die Auszahlungsquote. Craps hat je nach Wette sehr unterschiedliche Werte – von 0 Prozent Hausvorteil bei Odds bis 16,67 Prozent bei Any-Seven. Wer Craps spielt, um einen Bonus freizuspielen, sollte an den Wetten mit niedrigem Hausvorteil bleiben. Das ist der einzige Weg, einen Bonus nicht in reine Verlustzeit zu verwandeln.
Spielauswahl und Craps-Verfügbarkeit – wo das Würfelspiel tatsächlich auftaucht
Craps ist unter den zehn Schweizer Anbietern keine Selbstverständlichkeit. Die meisten konzessionierten Häuser setzen auf Spielautomaten, Live-Casino-Tische mit Roulette und Blackjack, manchmal auf Poker-Varianten – aber Craps erfordert einen spezialisierten Anbieter, und nicht jeder Software-Partner hat Craps im Portfolio. Microgaming, Playtech und Evolution Gaming führen Craps in ihrem Repertoire; kleinere Studios haben es oft nicht.
Die Spielauswahl ist also vor allem eine Frage des Software-Partners und nicht des Schweizer Casinos selbst. Wenn ein Haus Evolution Gaming als Live-Studio nutzt, taucht Craps mit hoher Wahrscheinlichkeit auf. Wenn das Haus auf Pragmatic Play oder NetEnt setzt, ist die Chance kleiner. Das ist keine Schweizer Besonderheit – es ist eine globale Eigenschaften des Craps-Marktes, der kleiner ist als Roulette oder Blackjack.
Für Spielerinnen und Spieler, die Craps suchen, bedeutet das: Die Spielauswahl der Schweizer Casinos ist nicht uniform. Wer ein bestimmtes Craps-Variante-Feature sucht (wie die «Fire Bet»-Zusatzwette, die über mehrere Würfe läuft), sollte vor der Kontoeröffnung prüfen, ob das jeweilige Haus diese Variante überhaupt anbietet. Die Demo-Version eines Craps-Spiels ist der schnellste Weg, das herauszufinden – vorausgesetzt, das Casino bietet eine Demo an, was nicht alle tun.
Die Volatilität von Craps ist tischabhängig. Eine einzelne Pass-Wette hat eine sehr niedrige Volatilität, weil fast jeder Wurf entscheidet. Eine Fire Bet, die über mehrere Würfe läuft, bis der Shooter sieben Würfe schafft, ohne eine Sieben zu würfeln, hat eine sehr hohe Volatilität – und einen sehr hohen Hausvorteil. Wer Craps spielt, sollte wissen, welche Wette er platziert, denn die Unterschiede sind enorm.
Grundprinzip der Konzession – warum es keine Liste von «besten» Casinos geben kann
Die «besten» Craps Online Casinos in der Schweiz lassen sich nicht über ein klassisches Rankingraster sortieren. Alle zehn Anbieter sind konzessioniert, alle unterstehen der ESBK-Aufsicht, alle haben ein Sozialkonzept, alle akzeptieren nur vollständig identifizierte Spieler. Was sie unterscheidet, ist die Spielauswahl, die Bonusstruktur und die Benutzerführung – nicht die Sicherheit. Wer ein ESBK-lizenziertes Casino wählt, hat in jedem Fall ein sicheres Casino; wer ein nicht-lizenziertes wählt, hat in keinem Fall eines.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die zehn Häuser, ihre landbasierten Mutterhäuser und das Datum, seit dem sie online sind. Sie ist keine Rangliste und keine Empfehlung – sie ist die geschlossene Liste der Schweizer Konzessionäre, wie die ESBK sie führt.
| Casino | Landbasiertes Haus | Online seit | Craps im Angebot |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | — |
| Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | — |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | — |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | — |
| Starvegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | — |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | — |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | — |
| Swiss4Win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | — |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | — |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | — |
Die Tabelle liest sich auf den zweiten Blick anders als auf den ersten. Acht der zehn Häuser sind vor 2022 online gegangen, zwei erst danach – Admiral.ch 2025, Casineo.ch sogar erst im März 2026. Das bedeutet, dass die Etablierten ihre Spielbibliotheken über Jahre aufgebaut haben, während die beiden Neuen mit einem schlanken Startportfolio beginnen. Für Craps-Spieler heisst das: Die älteren Häuser haben tendenziell mehr Software-Partner integriert, weil sie länger Zeit hatten, Verträge abzuschliessen. Das ist kein Gesetz, aber ein Korridor.
Was die Tabelle nicht zeigt, ist die Frage, ob Craps bei jedem Anbieter verfügbar ist. Die Spalte «Craps im Angebot» bleibt bewusst leer – die ESBK-Liste führt keine Spielkataloge, und ob ein Haus Craps im Portfolio führt, ist von dessen individuellen Verträgen mit Software-Providern abhängig. Wer vor der Kontoeröffnung wissen will, ob ein bestimmtes Haus Craps anbietet, muss die Demo testen oder direkt im Spielkatalog suchen.
Die Reihenfolge der Tabelle folgt nicht einem Qualitätsurteil, sondern einer sachlichen Logik: zuerst die historisch ältesten Häuser, dann die neueren. Admiral.ch und Casineo.ch sind die jüngsten – was an sich kein Nachteil ist, aber ein anderes Spielerlebnis bedeutet. Sie haben den modernsten Tech-Stack, dafür die kürzeste Tradition.
Lizenz und Rechtslage – warum die Sperrliste existiert
Die Schweizer Geldspielgesetzgebung folgt einem klaren Prinzip: Wer in der Schweiz Geldspiele anbietet, braucht eine Konzession. Für Online-Casinos gibt es keine eigenständige Lizenz; nur ein landbasiertes Haus mit Bundes-Konzession darf seine Spielbank in den Online-Bereich erweitern. Die Aufsicht darüber führt die ESBK – die Eidgenössische Spielbankenkommission. Lotterien und Sportwetten fallen in die Zuständigkeit von Gespa.

Die Sperrliste ist das Gegenstück zur Konzession. Sie führt ausländische Angebote, die sich an Schweizer Spielerinnen und Spieler richten, ohne eine Schweizer Konzession zu haben. Die ISPs sind verpflichtet, den Zugang zu diesen Seiten via DNS zu blockieren. Die Aufnahme auf die Liste erfolgt durch die ESBK; eine Löschung ist möglich, wenn der Anbieter seine Aktivitäten in der Schweiz einstellt oder eine Schweizer Konzession erwirbt – Letzteres ist für ausländische Anbieter de facto ausgeschlossen.
Was die Sperrliste für den Spieler bedeutet: Der Zugriff auf nicht-konzessionierte Seiten ist nicht strafbar – die ESBK betont ausdrücklich, dass Spielerinnen und Spieler nicht verfolgt werden. Wer auf einer gesperrten Seite spielt, spielt allerdings ohne Schweizer Schutz: Keine Spielsperre, kein Sozialkonzept, keine ESBK-Beschwerdestelle, keine Garantie, dass das Casino überhaupt auszahlt. Und: Gewinne aus solchen Quellen sind in der Schweiz steuerpflichtig, anders als Gewinne aus konzessionierten Häusern.
Die Konzession ist damit mehr als ein Stempel auf der Startseite. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt ein Schweizer Online-Casino existieren darf. Ohne sie bleibt nur der Weg ins Ausland – mit allen Konsequenzen für Spielerschutz und Steuerpflicht.
Funktionsweise von Craps – was am Tisch passiert
Craps wird mit zwei Würfeln gespielt, und der Spieler, der wirft, heisst «Shooter». Die Runde beginnt mit dem Come-Out-Wurf: Eine Sieben oder Elf bedeutet sofortiger Gewinn («Natural»), eine Zwei, Drei oder Zwölf sofortiger Verlust («Craps»). Jede andere Zahl – Vier, Fünf, Sechs, Acht, Neun oder Zehn – wird zum «Point». Der Shooter würfelt dann weiter, bis er entweder den Point erneut trifft (Pass-Wette gewinnt) oder eine Sieben wirft (Pass-Wette verliert).

Die Sieben ist das häufigste Ergebnis: Bei zwei Würfeln gibt es 36 mögliche Kombinationen, und die Sieben lässt sich auf sechs davon erreichen – also in rund 16,67 Prozent aller Würfe. Die Zwei und die Zwölf sind am seltensten, mit je einer Kombination aus 36. Das ist die mechanische Grundlage des Spiels, und sie erklärt, warum Wetten auf die Sieben hohe Auszahlungen bieten – sie sind selten, aber wenn sie kommen, ist es ein grosses Ereignis.
Die Pass-Wette ist die einfachste Wette am Tisch: Sie zahlt 1 zu 1 und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent. Die Don’t-Pass-Wette – das Gegenstück – liegt je nach Quelle bei 1,40 oder 1,36 Prozent Hausvorteil; der Unterschied erklärt sich durch die «Bar 12»-Regel, nach der ein Wurf von Zwölf als Unentschieden («Push») gewertet wird. Beide Wetten haben einen sehr niedrigen Hausvorteil – niedriger als die meisten Roulette-Wetten, vergleichbar mit Baccarat. Das macht Craps zu einem der fairsten Spiele im Casino, sofern man an den Grundwetten bleibt.
Die Odds-Wette ist das Besondere: Sobald ein Point gesetzt ist, kann der Spieler hinter seiner Pass-Wette einen zusätzlichen Einsatz in Höhe des Vielfachen seines ursprünglichen Einsatzes platzieren. Diese Wette hat einen Hausvorteil von 0 Prozent – sie wird ausgezahlt, wenn der Point fällt, und zieht im Verlustfall nichts ab. Auszahlungsquoten sind 2 zu 1 bei Point 4 oder 10, 3 zu 2 bei Point 5 oder 9, 6 zu 5 bei Point 6 oder 8. Das ist der Grund, warum erfahrene Craps-Spieler immer die Odds-Wette mitnehmen, wenn der Tisch es erlaubt.
Die schlechten Wetten am Tisch sind die mit hohem Hausvorteil: Any Seven zahlt 4 zu 1, kostet aber 16,67 Prozent. Place-Wetten auf 5 oder 9 haben 4,00 Prozent Hausvorteil. Diese Wetten sind keine Anfängerfallen im klassischen Sinn, aber sie zahlen mehr aus, wenn sie gewinnen – und das verleitet Spielerinnen und Spieler, sie zu spielen. Wer Craps spielt, sollte sich an die Grundwetten und die Odds halten. Alles andere ist ein Geschenk an das Casino.
Die Geschichte von Craps reicht zurück bis ins frühe 19. Jahrhundert: Bernard de Mandeville brachte das Spiel 1813 in einer vereinfachten Version des englischen Hazard-Spiels nach New Orleans. John H. Winn führte um 1907 das Don’t-Pass-Wettfeld ein, was das Spiel fairer machte und zu seiner Verbreitung in amerikanischen Casinos beitrug. Der Name «Craps» kommt vom englischen Wort «crabs», das im Hazard die Verlustzahlen bezeichnete – über «creps» wurde es zu «craps». Das ist die eine etymologische Linie; die andere sieht Craps als Abkömmling der «African Dominoes», wie es die deutschsprachige Wikipedia formuliert.
Auszahlungen und Steuern – was am Ende vom Gewinn übrig bleibt
Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis zu einem Betrag von rund CHF 1,07 Millionen steuerfrei (für 2026 indexiert). Darüber greift die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den überschiessenden Betrag. Wer also bei Mycasino.ch einen Siebenfach-Jackpot abräumt und der Betrag über der Schwelle liegt, muss einen Teil an die Eidgenössische Steuerverwaltung abführen – das Casino führt die Verrechnungssteuer direkt ab, der Spieler bekommt den Netto-Betrag ausgezahlt.
Wer auf einer nicht-konzessionierten Seite spielt, hat diese Steuerfreiheit nicht. Gewinne sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig und müssen in der Steuererklärung deklariert werden. Die Verrechnungssteuer ist dabei nur ein Teil der Geschichte: Hinzu kommen Einkommens- und Vermögenssteuern, je nach Kanton und Gesamtsituation. Das ist der Preis für die Anonymität, die solche Seiten bieten – und es ist ein Preis, der oft unterschätzt wird.
Die Auszahlungsdauer variiert je nach Zahlungsmethode. TWINT-Auszahlungen sind in der Regel sofort oder innerhalb von Minuten verfügbar – wenn das Casino diese Option überhaupt für Auszahlungen anbietet, was nicht alle tun. Banküberweisungen dauern ein bis drei Werktage. Skrill und Neteller liegen dazwischen, meist am selben oder nächsten Tag. Wer bei Pasino.ch auszahlt, kann das ab CHF 0.01 tun – der Mindestbetrag ist also faktisch null. Bei Mycasino.ch liegt die Mindestauszahlung bei CHF 10.–; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden.
Die Mindesteinzahlung liegt fast überall bei CHF 10.– – ein einheitlicher Standard im Schweizer Online-Markt. Nur 7melons weicht ab: Bei dieser Zahlungsmethode ist der Höchstbetrag über PostFinance auf CHF 100’000.– begrenzt, was für die meisten Spieler irrelevant ist, aber bei High-Rollern eine Rolle spielen kann.
Zahlungsmethoden – was die zehn Häuser im Detail anbieten
Die Schweizer Online-Casinos haben sich auf einen Kernsatz von Zahlungsmethoden geeinigt: TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Apple Pay, Paysafecard, Banküberweisung. Dazu kommen Skrill und Neteller bei den meisten, Diners Club und Discover nur bei Swiss Casinos. Was fehlt, sind durchgehend die E-Wallets mit Fokus auf Anonymität – die grossen internationalen Krypto-Wallets ebenso wie anonymisierende Prepaid-Lösungen.
Swiss4Win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.– ohne Zusatzgebühren; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Pasino.ch akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Starvegas.ch akzeptiert VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.–. Admiral.ch bietet Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint für Ein- und Auszahlungen. Casino777.ch erhebt keine Einzahlungsgebühren und akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung. Casineo.ch hat eine Mindesteinzahlung von CHF 10.– für alle Methoden, mit TWINT, Kreditkarten und PostFinance im Portfolio. 7melons nimmt TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard entgegen; PostFinance-Auszahlungen sind bis CHF 100’000.– möglich. Swiss Casinos akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Jackpots.ch schliesslich nimmt TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard entgegen.
Was hier auffällt: TWINT ist überall verfügbar. Das ist kein Zufall, sondern ein Stück Schweizer Selbstverständnis. TWINT ist die inländische Mobile-Payment-Lösung der Banken und funktioniert nur mit Schweizer-Bank-Konto – ein weiteres Element der Identifikationspflicht, eingebaut in die Zahlungsinfrastruktur. Wer kein Schweizer Bankkonto hat, kann auch nicht via TWINT einzahlen, was den Kreis der erreichbaren Spielerinnen und Spieler automatisch eingrenzt.
Für Craps-Spielerinnen und -Spieler ist die Zahlungsmethodenliste sekundär – was am Tisch zählt, ist die Spielmechanik, nicht die Einzahlungsmethode. Aber wer über die Konzession hinaus nach einem Haus sucht, das bestimmte Schweizer Bezahlstandards unterstützt, hat mit dieser Auswahl genug Material, um eine Vorauswahl zu treffen.
Auswahlkriterien – was trennt die zehn Häuser
Wer zwischen den zehn ESBK-Konzessionären wählt, kann nicht auf Sicherheitskriterien zurückgreifen – die sind überall gleich. Was bleibt, sind fünf Achsen, entlang derer sich die Häuser unterscheiden.
Die Spielauswahl ist die erste Achse. Wer Craps sucht, sollte die Lobby der einzelnen Häuser prüfen oder den Support fragen, ob das Spiel im Portfolio ist. Ob ein Casino Craps anbietet, hängt von den jeweiligen Software-Partnern ab – ein Blick in die Spielliste vor der Registrierung ist der sicherste Weg.
Das Bonusprogramm ist die zweite Achse. Einzahlungsboni, Cashback, Treueprogramme – die Häuser unterscheiden sich hier stärker als in der Sicherheitsarchitektur. Wer regelmässig spielt, sollte die Bonusbedingungen vergleichen: Welcher Prozentsatz, welcher Umsatzfaktor, welche Spiele tragen zum Umsatz bei?
Die Zahlungsmethoden sind die dritte Achse. Wer Skrill oder Neteller nutzt, hat weniger Auswahl als jemand mit einem Schweizer Bankkonto und TWINT. Die meisten Häuser bieten jedoch den Standard an.
Die Auszahlungsgeschwindigkeit ist die vierte Achse. Hier sind TWINT und E-Wallets schneller als Banküberweisungen, aber nicht jedes Haus bietet TWINT auch für Auszahlungen an.
Die Benutzerführung und der Support sind die fünfte Achse. Wer zum ersten Mal Craps spielt, braucht eine Lobby, die das Spiel leicht findet, und einen Support, der bei Fragen zur Verfügung steht. Live-Chat auf Deutsch, 24/7 erreichbar – das ist der Standard, an dem sich die meisten messen lassen müssen.
Wer diese fünf Achsen für sich selbst gewichtet, kommt zu einer Vorauswahl von zwei bis drei Häusern. Die endgültige Wahl hängt dann oft an einer Kleinigkeit: der einen Zahlungsmethode, die beim Lieblingsanbieter fehlt, oder dem Bonus, der genau auf das eigene Spielverhalten passt. Das ist der Punkt, an dem die Konzession zur Nebensache wird und das Produkt zählt.
Die zehn Häuser im Detail
Swiss4Win – das Tessiner Online-Casino
Swiss4Win ist die Online-Verlängerung des Casinos Lugano und seit dem 1. März 2021 als ESBK-Konzessionär online. Das Haus richtet sich primär an ein italienischsprachiges Publikum, ist aber auch auf Deutsch und Französisch erreichbar. Die Zahlungsmethodenliste ist mit TWINT als zentralem Zahlungsmittel klar auf Schweizer Bedürfnisse zugeschnitten; die Mindesteinzahlung von CHF 10.– ist Standard.
Für Craps-Spieler ist Swiss4Win interessant, wenn das Spiel im Portfolio geführt wird – eine Prüfung der Lobby gibt hier Klarheit. Das Haus selbst wirkt mit seiner Tessiner Herkunft etwas spezialisierter als die national ausgerichteten Anbieter; das kann ein Vorteil sein, wenn man die italienische Sprache beherrscht, oder ein Nachteil, wenn man einen rein deutschsprachigen Support sucht.
Die Spielauswahl ist über die Standard-Casino-Bibliotheken hinaus nicht spezifiziert; was Swiss4Win gegenüber anderen Häusern auszeichnet, ist die konsequente Ausrichtung auf den Schweizer Markt mit TWINT als Hauptzahlungsmethode.
Pasino.ch – das Westschweizer Online-Casino
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung des Casinos Meyrin und seit dem 16. November 2020 als ESBK-Konzessionär online. Das Haus richtet sich stark an ein Westschweizer Publikum – die Benutzeroberfläche ist primär französischsprachig, mit Übersetzungen auf Deutsch und Italienisch. Wer in der Romandie wohnt, hat hier ein Casino, das sich sprachlich an seinem Alltag orientiert.
Die Zahlungsmethoden sind breit: Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei CHF 0.01 – faktisch also keine Untergrenze. Das ist kundenfreundlich und für Spielerinnen und Spieler interessant, die kleine Beträge auszahlen wollen, ohne erst aufzustocken.
Für Craps-Spieler bleibt offen, ob das Spiel im Portfolio ist. Die Spielauswahl umfasst Standard-Casino-Inhalte, aber eine Bestätigung für Craps liegt nicht vor. Wer Craps sucht, muss die Lobby prüfen.
Starvegas.ch – das Berner Oberländer Online-Casino
Starvegas.ch ist die Online-Verlängerung des Casinos Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Das Haus gehört zur spanischen Stadtauswahl-Gruppe und führt ein ähnliches Portfolio wie die europäischen Schwestermarken, angepasst an die Schweizer Konzession. Die Zahlungsmethoden sind mit VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard breit aufgestellt.
Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.–. Für Craps-Spieler ist Starvegas.ch interessant, wenn das Spiel in der Lobby geführt wird – die Recherche trägt dazu keine bestätigte Aussage. Was das Haus auszeichnet, ist seine internationale Ausrichtung kombiniert mit Schweizer Konzession: Das Spielportfolio könnte tendenziell breiter sein als bei reinen Schweizer Marken, weil die Muttergesellschaft in mehreren Märkten aktiv ist.
Mycasino.ch – das Luzerner Online-Casino
Mycasino.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 online – eines der ersten Häuser auf dem Schweizer Online-Markt. Das Haus gehört zur Schweizer Casinos-Gruppe und hat sich als eine der etabliertesten Schweizer Online-Marken positioniert.
Die Mindestauszahlung liegt bei CHF 10.–; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden – eine kundenfreundliche Lösung. Für Craps-Spieler bleibt die Frage nach der Spielverfügbarkeit offen. Was Mycasino.ch auszeichnet, ist die lange Marktpräsenz und die damit verbundene Spielbibliothek: Wer seit 2019 dabei ist, hat in der Regel mehr Verträge mit Software-Providern abgeschlossen als ein Haus, das erst 2025 online ging.
Admiral.ch – das Mendrisiotto Online-Casino
Admiral.ch ist die Online-Verlängerung des Casinos Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 online – eines der jüngsten Häuser auf dem Markt. Das Haus gehört zur österreichischen Novomatic-Gruppe und bringt die dortige Spielauswahl mit in den Schweizer Markt. Die Zahlungsmethoden sind Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint – ein solider Standard ohne Exoten.
Für Craps-Spieler ist Admiral.ch ein Haus, das seine Spielbibliothek noch aufbaut. Die Wahrscheinlichkeit, dass Craps bereits im Portfolio ist, ist tendenziell geringer als bei etablierten Häusern, weil die Integration von Live-Craps Zeit braucht. Wer Craps sucht, sollte die Lobby prüfen oder den Support fragen.
Was Admiral.ch auszeichnet, ist die internationale Erfahrung der Muttergesellschaft. Die Novomatic-Gruppe betreibt Spielbanken in mehreren europäischen Ländern und bringt entsprechende Spielauswahl und -qualität mit.
Casino777.ch – das Davoser Online-Casino
Casino777.ch ist die Online-Verlängerung des Casinos Davos und seit dem 9. September 2019 online. Das Haus gehört zur GVC Holdings-Gruppe (heute Entain) und führt ein internationales Casino-Portfolio, angepasst an den Schweizer Markt. Die Zahlungsmethoden sind Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung; das Casino erhebt keine Einzahlungsgebühren.
Für Craps-Spieler bleibt die Verfügbarkeit offen. Was Casino777.ch auszeichnet, ist die gebührenfreie Einzahlung – ein Vorteil, der auf den ersten Blick klein erscheint, aber bei häufigen Einzahlungen einen Unterschied machen kann.
Casineo.ch – das Locarnese Online-Casino
Casineo.ch ist die Online-Verlängerung des Casinos Locarno und seit dem 17. März 2026 online – das jüngste Haus auf dem Markt, fast auf den Tag genau mit dem Recherche-Stichtag. Das Haus ist damit faktisch ein neuer Marktteilnehmer, und die Spielbibliothek befindet sich noch im Aufbau. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.– für alle Methoden; die Zahlungsmethoden sind TWINT, Kreditkarten und PostFinance.
Für Craps-Spieler ist Casineo.ch das Haus mit der höchsten Unsicherheit bezüglich Spielverfügbarkeit. Ein Craps-Spiel in der Lobby eines Hauses, das seit wenigen Tagen online ist, ist möglich, aber nicht garantiert. Wer Craps sucht, sollte die Lobby prüfen – oder warten, bis sich die Spielauswahl etabliert hat.
Was Casineo.ch auszeichnet, ist seine Jugendlichkeit: ein moderner Tech-Stack, eine frische Benutzeroberfläche, möglicherweise neue Spielmechaniken. Das ist ein Vorteil für Spielerinnen und Spieler, die neue Häuser schätzen, aber ein Nachteil für Spielerinnen und Spieler, die einen grossen Spielekatalog erwarten.
7melons – das Berner Online-Casino
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Das Haus gehört zur Schweizer Casinos-Gruppe (gleich wie Mycasino.ch) und führt ein ähnliches Portfolio. Die Zahlungsmethoden sind TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; PostFinance-Auszahlungen sind bis CHF 100’000.– möglich – ein Höchstbetrag, der für High-Roller relevant ist.
Für Craps-Spieler bleibt die Verfügbarkeit offen. Was 7melons auszeichnet, ist die Zugehörigkeit zur gleichen Gruppe wie Mycasino.ch – das heisst nicht, dass die Spielauswahl identisch ist, aber die Spielbibliotheken teilen tendenziell ähnliche Verträge mit Software-Providern. Wer in einem Haus Craps gefunden hat, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch im anderen Haus Chancen darauf.
Swisscasinos.ch – das Pfäffiker Online-Casino
Swisscasinos.ch ist die Online-Verlängerung des Casinos Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 online. Das Haus gehört zur Swiss Casinos-Gruppe und führt ein Portfolio, das auf den Schweizer Markt zugeschnitten ist. Die Zahlungsmethoden sind mit Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung besonders breit – Diners Club und Discover sind nicht überall verfügbar.
Für Craps-Spieler bleibt die Verfügbarkeit offen. Was Swisscasinos.ch auszeichnet, ist die breite Zahlungsmethodenpalette – wer eine bestimmte Karte nutzt, hat hier eher eine Option als bei anderen Häusern.
Jackpots.ch – das Badener Online-Casino
Jackpots.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 online – das älteste Haus auf dem Schweizer Online-Markt. Das Haus gehört zur Groupe Partouche und führt ein internationales Casino-Portfolio, angepasst an die Schweizer Konzession. Die Zahlungsmethoden sind TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard.
Was Jackpots.ch auszeichnet, ist seine Pionierrolle: Als erstes ESBK-Konzessionär hat das Haus seine Spielbibliothek über fast sieben Jahre aufgebaut. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein internationales Spiel wie Craps im Portfolio ist, ist hier tendenziell am höchsten. Wer Craps sucht, sollte bei Jackpots.ch beginnen.
Die Spielsperre, die bei Jackpots.ch beantragt wird, gilt sofort für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Das ist der stärkste Hebel, den ein einzelnes Haus in der Schweiz hat: Eine Sperre dort schaltet den Zugang zu allen anderen lizenzierten Casinos mit. Wer sich selbst aussperren will, kann dies bei Jackpots.ch tun und hat damit den maximalen Effekt.
Was am Ende zählt
Die «besten Craps Online Casinos in der Schweiz» sind die zehn ESBK-Konzessionäre – alles andere wäre eine Rangliste von Häusern, die keine Schweizer Lizenz haben und auf der Sperrliste stehen. Wer die Auswahl auf die zehn beschränkt, hat bereits den wichtigsten Schritt getan: Die Frage ist nicht, welches dieser zehn das beste ist, sondern welches zu den eigenen Spielgewohnheiten passt.
Wer Craps mit niedrigen Einsätzen spielen will, sollte ein Haus wählen, das niedrige Tischlimits anbietet – diese Information ist direkt in der Lobby ersichtlich. Wer Craps mit hohen Einsätzen spielen will, sollte ein Haus wählen, das hohe Limits und insbesondere Odds-Wetten in voller Höhe erlaubt – auch das ist lobby-spezifisch. Wer auf Bonusumsatz spielt, sollte prüfen, ob Craps zu den umsatzrelevanten Spielen zählt – und wenn ja, mit welchem Gewichtungsfaktor.
Ob Craps bei den zehn Häusern verfügbar ist, lässt sich am besten direkt über die Suchfunktion in der Casino-Lobby klären. Wer vor der Registrierung wissen will, ob Craps verfügbar ist, muss das Spiel dort suchen oder den Support kontaktieren. Eine vorschnelle Kontoeröffnung kann zu einer Enttäuschung führen, wenn das gesuchte Spiel fehlt.
Am Ende ist die Entscheidung eine Mischung aus Spielangebot, Zahlungsmethoden, Bonusstruktur und persönlicher Präferenz. Die Sicherheit ist überall gleich – die ESBK-Konzession ist die gemeinsame Basis. Was die zehn Häuser unterscheidet, ist die Ausgestaltung dieser Basis. Und das ist die Auswahl, die Craps-Spielerinnen und -Spieler in der Schweiz tatsächlich haben.
Häufig gestellte Fragen
Ist «beste Craps Online Casinos Schweiz» in der Schweiz legal?
Ja, aber nur über die zehn ESBK-Konzessionäre. Jedes Schweizer Online-Casino ist die digitale Verlängerung eines landbasierten Hauses mit Bundes-Konzession. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz werden auf die Sperrliste gesetzt und sind über Schweizer ISPs blockiert.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Auf der Startseite des Casinos findet sich der Hinweis auf die ESBK-Konzession mit der entsprechenden Konzessionsnummer. Die vollständige Liste der konzessionierten Häuser führt die ESBK auf ihrer eigenen Webseite; dort lässt sich jeder Anbieter verifizieren.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird in einem konzessionierten Casino beantragt und gilt sofort für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, und nur wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht. Die Sperre folgt der Person, nicht dem Gerät.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis rund CHF 1,07 Millionen steuerfrei. Darüber greift die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den überschiessenden Betrag. Gewinne aus nicht-konzessionierten oder ausländischen Casinos sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Die ESBK setzt nicht-konzessionierte Anbieter auf die nationale Sperrliste; die ISPs sind verpflichtet, den Zugang via DNS zu blockieren. Spielerinnen und Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, spielen aber ohne Schweizer Schutz – keine Spielsperre, kein Sozialkonzept, keine ESBK-Beschwerdestelle, und Gewinne sind steuerpflichtig.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Der Standard ist TWINT, PostFinance, Kreditkarten (Visa, Mastercard), Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung. Dazu kommen Skrill und Neteller bei den meisten Häusern. Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum sind nicht im Portfolio – sie sind mit der Pflicht zur vollständigen Identifikation nicht vereinbar.
Erstellt von der Redaktion von „Casino Token CH”.
