Fünfzig Franken Startguthaben ohne Einzahlung: Welche Wege es in der Schweiz gibt und wem welcher passt

Wer in der Schweiz nach einem Startguthaben von fünfzig Franken ohne eigene Einzahlung sucht, landet schnell bei einem Versprechen, das in der Realität seltener ist, als die Werbung es darstellt. Auf dem hiesigen Markt gilt das Geldspielgesetz: Nur Spielbanken mit einer Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission dürfen ihre Spielangebote überhaupt an Schweizerinnen und Schweizer richten. Und genau diese Häuser bestimmen, ob, in welcher Form und mit welchen Auflagen ein solches Guthaben überhaupt ausgeschüttet wird. Die Entscheidung, welcher Weg zu wem passt, fällt deshalb entlang von drei Achsen: der Lizenz selbst, der konkreten Ausgestaltung der Prämie und der Frage, was der eigene Geldbeutel sowie die persönlichen Limits vertragen.

Nahaufnahme einer Hand, die auf einem Smartphone eine Zahlungsbestätigung antippt, im Hintergrund eine gemütliche Wohnzimmerecke am Abend.
Casino777 verlangt für Einzahlungen mit Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung keine Gebühren.

Wer heute ein Konto bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter eröffnet, findet dort häufig ein Willkommenspaket auf die erste Einzahlung, mitunter Free Spins ohne Umsatzbedingung, aber selten ein klassisches No-Deposit-Guthaben von fünfzig Franken, das ohne jeden Franken aus eigener Tasche sofort spielbar ist. In diesem Überblick stehen die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos, ihre jeweiligen Wege zur ersten Prämie und die Regeln, die jedes davon mitbringt. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wer ein Angebot annimmt, was nimmt er dabei tatsächlich auf sich, und welcher Anbieter spielt zu welchem Spielertyp.

Datenstand: 30 Oktober 2026; abgeglichen gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos.

Wie der Schweizer Markt das Startguthaben ohne Einzahlung reguliert

In der Schweiz darf nicht einfach jede Plattform Glücksspiele anbieten. Das Geldspielgesetz, in Kraft seit dem 1. Januar 2019, definiert eine klare Struktur: Nur eine landbasierte Spielbank mit einer eidgenössischen Konzession darf als Erweiterung dieser Konzession ein Online-Casino betreiben. Ausländische Marken ohne Schweizer Konzession sind auf der nationalen Sperrliste, ihre Webseiten werden in der Regel auf Anordnung der Aufsicht blockiert. Wer dort spielt, riskiert nicht strafrechtlich verfolgt zu werden, handelt aber ohne jeden Schutz durch das Schweizer Recht.

Person sitzt entspannt mit Tablet auf dem Sofa, warmes Lampenlicht, eine Tasse Tee steht daneben auf einem kleinen Tisch.
Bei StarVegas beträgt die Mindesteinzahlung CHF 10.-.

Die Aufsicht teilen sich zwei Stellen: Die ESBK überwacht die Spielbanken, Gespa (bis 2020 Comlot) beaufsichtigt Lotterien und Sportwetten. Per Mitte März 2026 listet die ESBK exakt zehn Online-Casinos, die alle ihre Wurzeln in einer landbasierten Schweizer Spielbank haben: Casino777, Swiss Casinos, StarVegas, Casineo, 7melons, Admiral, Jackpots, mycasino, Swiss4win und Pasino. Dieser geschlossene Kreis ist die Grundlage jedes Vergleichs, der in diesem Land überhaupt stattfinden kann.

Die Werbung für diese Angebote unterliegt eigenen Regeln. Artikel 74 des Geldspielgesetzes verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung, ebenso jede Ansprache Minderjähriger oder gesperrter Personen. Eine fixe gesetzliche Obergrenze für Bonushöhen gibt es nicht. Die Limits entstehen durch zwei andere Hebel: das Sozialkonzept jedes Hauses, das Eigenheiten der Spielerinnen und Spieler berücksichtigt, und die Selbstkontrolle der Plattformen. Was bei einem Anbieter als Willkommensgeschenk ausgeschüttet wird, hängt deshalb weniger von einer Marktnorm ab als vom Hausprofil und dessen Risikobewertung.

Wer in der Schweiz überhaupt spielen darf

Die Teilnahme ist an klare Bedingungen geknüpft. Wer spielen will, muss volljährig sein und sich mit einem amtlichen Ausweis vollständig identifizieren. Anonymes Spielen ist ausgeschlossen. Wer sich für die Spielsperre entscheidet oder fürchten muss, dazu verpflichtet zu werden, erhält keinen Zugang mehr, schweizweit und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Eine Sperre kann frühestens nach drei Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn ihr Anlass nicht mehr besteht.

Ein Notizbuch mit handschriftlichen Stichpunkten liegt neben einer Brille auf einem Holzschreibtisch bei Tageslicht.
Bei Casineo beträgt die Mindesteinzahlung für alle Zahlungsmethoden CHF 10.-.

Die Bedingungen für eine Sperre sind nicht einheitlich. Bei häufigem Spiel oder hohen Einsätzen verlangen die Anbieter einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse. Wer den nicht erbringen kann oder wessen Mittel nicht ausreichen, wird gesperrt. Das ist nicht Schikane, sondern Schutzmechanismus. Ein Haus, das Spielerinnen und Spieler ohne diese Prüfung gewähren liesse, würde gegen das eigene Sozialkonzept verstossen, mit allen Konsequenzen für die Konzession.

Spielerschutz und was die Limits im Alltag bedeuten

Spielerschutz ist im Schweizer Markt keine Floskel, sondern greift in mehrere Werkzeuge, die jedes Haus verbindlich anbieten muss. Spielerinnen und Spieler können Einzahlungslimiten setzen, meist tages-, wochen- oder monatsweise, dazu Verlustlimiten und Erinnerungsfunktionen, die helfen, die eigene Spielzeit im Blick zu behalten. Einige Häuser wie mycasino bieten zusätzlich einen Selbsttest und eine freiwillige Spielsperre, die nur mit Ausweis-Kopie und nach Ablauf der Frist aufgehoben werden kann.

Daneben gibt es die Spielpause: Zeitlich befristete Sperren, die nur für ausgewählte Spielkategorien oder das gesamte Angebot gelten. Bei Jackpots reicht eine solche Pause von 15 Minuten bis zu sechs Monaten. Das ist im Alltag ein wirksames Instrument, weil es ohne bürokratischen Aufwand funktioniert und trotzdem unmittelbar Wirkung entfaltet.

Was im Verhältnis zu internationalen Vergleichsmärkten auffällt: Es gibt keine einheitliche gesetzliche Obergrenze für Einzahlungen oder Einsätze. Die Härte entsteht durch die Sozialkonzepte der Häuser, durch fallbezogene Prüfungen und durch die Sperrliste, die für unkooperative Spielerinnen und Spieler eine harte Linie zieht. Wer sich bei einem Anbieter sperren lässt, scheidet auf allen aus, und zwar ohne Hintertür.

Was die Spielsperre für ein Startguthaben bedeutet

Eine aktive Spielsperre sperrt den Zugang zu allen konzessionierten Spielbankenspielen in der Schweiz und in Liechtenstein. Wer gesperrt ist, kann kein Konto eröffnen und kein Startguthaben beanspruchen. Der Versuch, sich über einen anderen Anbieter zu registrieren, scheitert an der zentralen Sperrdatei.

Die Sperre wirkt also nicht nur gegenüber dem Haus, bei dem sie beantragt wurde, sondern gegenüber dem gesamten legalen Markt. Für die Frage nach einem Startguthaben ohne Einzahlung ist das wichtig: Wer bereits eine Sperre hat, kommt an keines der hier beschriebenen Angebote. Wer unsicher ist, ob eine Sperre besteht, muss sie vor jeder Registrierung klären, sonst riskiert man einen Verstoss gegen die eigenen Sperrauflagen.

Zahlungswege und Auszahlungsdauer im Konzessionsmarkt

Die Zahlungsabwicklung in Schweizer Online-Casinos folgt den hiesigen Bahnen. Wer einzahlt, nutzt in der Regel TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Apple Pay, Paysafecard oder die klassische Banküberweisung. Kryptowährungen spielen im ESBK-lizenzierten Markt keine Rolle. Die Währung ist durchweg Schweizer Franken.

Bei den meisten Anbietern liegt die Mindesteinzahlung bei zehn Franken. Casineo und StarVegas setzen diesen Betrag ausdrücklich für alle Zahlungsmethoden fest, 7melons ebenso, mit einer Höchstgrenze von CHF 100’000.- bei PostFinance. Bei Swiss4win liegt die Untergrenze für TWINT ebenfalls bei zehn Franken, die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der App. Bei Jackpots fallen für TWINT keine Zusatzgebühren an, die Verarbeitung läuft in Echtzeit.

Gebühren für Einzahlungen sind im Konzessionsumfeld selten. Casino777 verzichtet ausdrücklich darauf, mycasino weder bei Ein- noch bei Auszahlungen. Bei Admiral und Pasino stehen Kreditkarten, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT zur Verfügung, bei Pasino zusätzlich PostFinance und Banküberweisung.

Auszahlungen: Geschwindigkeit und Wege

Bei Auszahlungen trennt sich die Spreu vom Weizen. Bei mycasino dauert eine Auszahlung typischerweise ein bis drei Werktage, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank. Bei Jackpots ist die Banküberweisung die langsamste Methode und braucht ein bis zwei Werktage. Bei mycasino liegt der Mindestauszahlungsbetrag bei zehn Franken, darunter wird das verbleibende Guthaben vollständig ausgezahlt. Bei Pasino kann sogar ab einem Cent auszahlt werden, was in der Praxis vor allem bei kleinen Restguthaben nach Bonusumsätzen relevant wird.

Eine wichtige Einschränkung: Bei Jackpots erfolgt die Auszahlung ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto auf den eigenen Namen. Kreditkarte oder Revolut als Auszahlungsziel sind ausgeschlossen. Diese Regelung trifft Spielerinnen und Spieler, die ihre Gewinne auf andere Konten umleiten wollen. Wer ein Revolut-Konto nutzt, muss den Umweg über ein Schweizer Konto gehen.

Was Startguthaben und Willkommenspakete in der Schweiz tatsächlich wert sind

Die Rede von einem «Startguthaben ohne Einzahlung» führt auf dem Schweizer Markt regelmässig in die Irre. Was die meisten ESBK-lizenzierten Häuser anbieten, ist ein klassischer Einzahlungsbonus auf die erste oder die ersten Einzahlungen, mit oder ohne Free Spins. Ein No-Deposit-Bonus von fünfzig Franken, der ohne eigene Einzahlung sofort auf dem Konto landet, gehört im Konzessionsumfeld eher zu den Ausnahmen als zur Regel. Die Auszahlung von Gewinnen aus einem solchen Bonus ist in der Regel an eine Umsatzbedingung gebunden.

Bei Jackpots gibt es auf die ersten vier Einzahlungen insgesamt bis zu CHF 2’200.- und 200 Free Spins, die erste Einzahlung wird zu hundert Prozent bis CHF 700.- verdoppelt. Die Free Spins werden ab einer Mindesteinzahlung von hundert Franken vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Bei mycasino gibt es 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Free Spins, die je zehn Rappen wert sind, keiner Umsatzbedingung unterliegen und 72 Stunden gültig bleiben. Aktiviert wird das Paket bei einer Mindesteinzahlung von zehn Franken, und zwar innerhalb von sieben Tagen nach Registrierung.

Wer ein solches Angebot annimmt, sollte die Umsatzbedingungen lesen, bevor er spielt. Bei Jackpots beträgt die Umsatzanforderung für Boni das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innert standardmässig eines Monats. Bei mycasino ist der Bonusbetrag innert 30 Tagen 35-mal umzusetzen. Diese Zahlen entscheiden, wie schnell ein Bonusbetrag in auszahlbares Geld verwandelt werden kann und wie viel tatsächlich übrig bleibt.

Die Umsatzbedingung als eigentlicher Preis

Eine Umsatzbedingung von 30x auf einen Bonus von fünfzig Franken verlangt ein Spielvolumen von CHF 1’500.- auf Spielautomaten. Wer an einem Spielautomaten mit einem Einsatz von fünfzig Rappen pro Spin spielt, kommt damit rechnerisch auf rund 3’000 Spins. Bei einem typischen RTP von 96 % auf einem modernen Slot bleibt davon statistisch ein Verlust von rund sechzig Franken, das heisst, der Bonus wird im Mittel etwa zur Hälfte wieder hereingeholt, bevor er umgesetzt ist.

Bei Tischspielen mit derselben Umsatzbedingung von 300x ist die Hürde ungleich höher. Dort müssten CHF 15’000.- umgesetzt werden, was bei einem RTP von 98 % einen statistischen Verlust von etwa dreihundert Franken ergibt. Die meisten Boni lohnen sich auf Tischspielen nicht, weshalb die meisten Anbieter Slots als primären Umsatzträger vorsehen.

Wann ein Bonus zum Verlustgeschäft wird

Die eigentliche Frage hinter jeder Umsatzbedingung lautet: Wie viel muss ich spielen, um welchen Bonus freizubekommen, und was kostet mich das im statistischen Mittel. Bei einer typischen Slot-Umsatzanforderung von 30x auf fünfzig Franken kostet das Spielen statistisch etwa sechzig Franken, bei Tischspielen-Bonus mit 300x etwa das Sechsfache. Wer mit kleineren Einsätzen spielt, braucht mehr Spins, was den statistischen Verlust nicht erhöht, aber die Spieldauer verlängert.

Dazu kommt die zeitliche Befristung. Ein Monat Frist ist kurz, wenn man nur sporadisch spielt. Wer am Ende der Frist die Umsatzbedingung nicht erfüllt hat, verliert den Bonus und die damit erzielten Gewinne. Wer plant, einen Bonus anzunehmen, muss die Frist einhalten können, sonst wird das Geschenk zum Verlust.

Spielauswahl und Anbieter hinter den Slots

Die Spielauswahl der ESBK-Häuser ist breit, aber nicht einheitlich. Jackpots listet über 2’500 Spiele, mycasino über 3’000. Bei beiden Häusern wird das Live-Casino unter anderem von Evolution und Pragmatic Play bestückt, mycasino zusätzlich von Hacksaw Gaming und Greentube. Bei Admiral, StarVegas und Pasino findet sich eine ähnliche Mischung, teils mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die Spiele sind das, was bei einem Bonus den statistischen Verlust bestimmt. Klassische Spielautomaten mit hoher Volatilität haben oft einen RTP zwischen 94 und 96 %, neuere Slots liegen eher bei 96 bis 97 %. Live-Tische wie Roulette oder Blackjack liegen meist näher am theoretischen Maximum, dafür sind sie häufig vom Bonusumsatz ausgeschlossen oder tragen nur zu einem Bruchteil bei. Wer mit einem Bonus spielt, sollte die beitragsregeln prüfen, sonst kassiert das Haus den Umsatz, ohne dass er den Bonus aufbraucht.

Was sich hinter den Spielen verbirgt

Wer mit einem Startguthaben spielt, spielt in der Regel auf Slots. Dort liegt der RTP in der Regel zwischen 94 und 97 %, mit Ausreissern nach oben und unten. Die Volatilität entscheidet darüber, wie oft und wie viel gewonnen wird. Hohe Volatilität bedeutet seltene, aber hohe Gewinne, niedrige Volatilität viele kleine. Bei einem Bonus mit fester Umsatzanforderung kann hohe Volatilität schneller zu einem grossen Verlust führen, bevor die Umsatzbedingung erfüllt ist.

Die Tischspiele sind meist nur eingeschränkt bonusrelevant. Wer den Umsatz auf einem Tischspiel erbringen will, dreht oft am doppelten oder dreifachen Volumen, was bei einem Bonus mit fester Frist praktisch nicht zu schaffen ist. Die klare Empfehlung der meisten Anbieter und ihrer Bedingungen lautet: Slots für den Umsatz, Tische für das eigene Geld.

Demo-Modus und kostenloses Ausprobieren

Wer ein Spiel ausprobieren will, ohne Geld zu riskieren, kann das in der Regel tun. Die meisten ESBK-Häuser bieten einen Demo-Modus für Slots und teils für Tischspiele, der ohne Anmeldung und ohne Einzahlung funktioniert. So lässt sich die Mechanik eines Spiels kennenlernen, ohne dass ein Franken riskiert wird.

Was der Demo-Modus nicht leistet, ist das Testen der eigenen Affektkontrolle. Wer im Demo-Modus übermütig spielt, wird im Echtgeld-Modus nicht automatisch disziplinierter. Wer weiss, dass er oder sie zu Übermut neigt, sollte den Demo-Modus nur als Spielmechanik-Test verstehen und nicht als risikofreies Vergnügen.

Demo versus Startguthaben

Ein Startguthaben ohne Einzahlung hat gegenüber dem Demo-Modus einen psychologischen Vorteil: Es steht echtes Geld auf dem Spiel, was viele Spielende konzentrierter spielen lässt. Wer trotzdem nicht um echtes Geld spielen will, bleibt besser beim Demo-Modus. Wer den Reiz des Echten sucht, sollte bedenken, dass das Startguthaben in der Regel an eine Umsatzbedingung gekoppelt ist und statistisch betrachtet nicht das ganze Geld zurückbringt.

Die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos im Vergleich

Der hiesige Markt ist klein und überschaubar. Genau zehn ESBK-lizenzierte Online-Casinos teilen sich die Schweizer Kundschaft. Jedes hat ein landbasiertes Mutterhaus, jedes eine eigene Geschichte und eigene Angebote. Die folgende Tabelle zeigt die Übersicht:

Online-Casino Mutterhaus Online seit Startguthaben ohne Einzahlung
Casino777 Casino Davos 09.09.2019 —
Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) Casino Pfäffikon 02.09.2019 —
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020 —
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 —
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 —
Admiral Casino Mendrisio 16.07.2025 —
Jackpots Grand Casino Baden 05.07.2019 —
mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019 —
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021 —
Pasino Casino Meyrin 16.11.2020 —

Die Spalte für ein Startguthaben ohne Einzahlung bleibt durchgehend leer, weil keines der zehn ESBK-Häuser ein solches Angebot in seinem öffentlich einsehbaren Bedingungswerk führt. Was jedes Haus anbietet, ist ein klassischer Einzahlungsbonus, und der ist hier nicht Gegenstand der Tabelle.

Was die Tabelle nicht zeigt

Die Tabelle zeigt Lizenz und Startdatum, nicht aber das, was die Anbieter im Alltag unterscheidet: ihre Spielauswahl, ihre Auszahlungsgeschwindigkeit, ihre Mindestbeträge und ihre Bonuspolitik. Wer eine Tabelle nach dieser Übersicht alleine bewertet, hat die Hälfte der Information noch nicht gelesen. Die folgenden zehn Profile holen das nach.

Casino777 — der Klassiker aus Bern

Casino777 gehört zu den ersten ESBK-Anbietern überhaupt und ist die Online-Erweiterung von Casino Davos. Wer einzahlt, kann zwischen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung wählen, ohne dass das Haus Gebühren verlangt. Das Angebot deckt die gängigen Schweizer Zahlungswege vollständig ab.

Zum Thema Startguthaben ohne Einzahlung findet sich auf Casino777 kein öffentlich kommuniziertes Angebot. Wer sich registriert, kann die übliche Auswahl an Spielen nutzen, landet aber in der Regel bei einem klassischen Willkommensbonus auf die erste Einzahlung. Wer ein No-Deposit-Angebot erwartet, wird hier nicht fündig. Die Mindesteinzahlung orientiert sich am Marktstandard, exakte Beträge sind auf der Zahlungsseite des Hauses gelistet.

Für wen Casino777 vor allem passt: Wer einen soliden, vollständig regulierten Anbieter aus den Berner Alpen sucht, mit vollständigem Schweizer Zahlungswege-Set und einer Spielauswahl, die den Marktstandard erfüllt. Wer ein Startguthaben ohne Einzahlung sucht, sollte hier keine Wunder erwarten, sondern auf den ersten Einzahlungsbonus setzen.

Swiss Casinos — die Online-Erweiterung aus Pfäffikon

Swiss Casinos gehört zu den Pionieren im ESBK-Markt und trägt den Namen des Hauses, das in Pfäffikon sein landbasiertes Spielangebot betreibt. Die Online-Plattform akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung. Damit deckt das Haus ein breites Spektrum an Zahlungsmethoden ab, einschliesslich seltener Karten wie Diners Club und Discover.

Wer nach einem Startguthaben ohne Einzahlung sucht, wird auf der Swiss-Casinos-Seite nicht fündig. Die Angebote richten sich an Einzahlende, nicht an Registrierungs-Willige ohne Einzahlung. Die Mindesteinzahlung folgt dem Marktstandard und ist auf der Zahlungsseite des Hauses dokumentiert.

Für wen Swiss Casinos vor allem passt: Wer ein breites Kartenset schätzt, einschliesslich Diners und Discover, und ein Haus aus dem Raum Zürich bevorzugt. Wer ein Startguthaben ohne Einzahlung sucht, ist hier falsch und sollte das Angebot anderer Häuser prüfen.

StarVegas — der Name aus Interlaken

StarVegas gehört zur Casinogruppe, die in Interlaken ihr landbasiertes Haus betreibt. Wer einzahlt, kann aus Visa, Mastercard, TWINT, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und Paysafecard wählen, mit einer Mindesteinzahlung von zehn Franken. Damit ist StarVegas eines der Häuser mit dem breitesten E-Wallet-Angebot im Konzessionsumfeld.

Ein Startguthaben ohne Einzahlung ist im öffentlichen Auftritt von StarVegas nicht ausgewiesen. Die Aktionen richten sich an Einzahlende, mit klassischen Willkommenspaketen auf den ersten Einzahlungen. Wer ein No-Deposit-Angebot sucht, bleibt aussen vor und muss selbst entscheiden, ob das Gesamtangebot passt.

Für wen StarVegas vor allem passt: Wer Skrill und Neteller schätzt, was im Schweizer Markt eher selten ist, und ein Mindestbetrag von zehn Franken ausreicht. Wer hingegen ein Startguthaben ohne Einzahlung sucht, findet hier nichts und sollte die anderen Häuser vergleichen.

Casineo — der Neuling aus Locarno

Casineo gehört zu den jüngsten ESBK-lizenzierten Anbietern und ist die Online-Erweiterung von Casino Locarno. Die Lizenz wurde erst am 17. März 2026 erteilt, das Haus ist entsprechend neu auf dem Markt. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Zahlungsmethoden zehn Franken, was den Einstieg niedrigschwellig macht.

Wer nach einem Startguthaben ohne Einzahlung sucht, wird auf der Casineo-Seite nicht fündig. Das Haus befindet sich in der Aufbauphase, in der das Angebot eher auf Einzahlungsboni und Treueprogramme ausgerichtet ist als auf No-Deposit-Aktionen. Wer hier spielt, sollte vor allem auf die laufenden Aktionen achten, die sich mit der Reife des Hauses ändern können.

Für wen Casineo vor allem passt: Wer einen Neuling mit niedriger Einstiegshürde sucht und sich nicht daran stört, dass die Aktionen noch im Wachsen sind. Wer ein klassisches Willkommenspaket mit klarer Umsatzbedingung sucht, sollte vor der Registrierung das Kleingedruckte prüfen, gerade weil das Angebot neu ist.

7melons — die Plattform aus Bern

7melons gehört zur Gruppe des Grand Casino Bern und ist seit 2020 auf dem Markt. Die Einzahlungsmethoden umfassen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, mit einer Mindesteinzahlung von zehn Franken und einer Höchstgrenze von CHF 100’000.- bei PostFinance. Damit bedient 7melons das obere Ende des Einzahlungsspektrums, was für High-Roller interessant sein kann.

Ein Startguthaben ohne Einzahlung ist nicht Teil des öffentlichen Angebots. Die Aktionen richten sich an Einzahlende, mit klassischen Willkommenspaketen und gelegentlichen Aktionen für Bestandskunden. Wer die Plattform mit No-Deposit-Erwartung betritt, sollte die Erwartung anpassen.

Für wen 7melons vor allem passt: Wer grosse Einzahlungen über PostFinance abwickeln will und ein Berner Haus bevorzugt. Wer ein Startguthaben ohne Einzahlung sucht, wird hier nicht bedient, was bei einem No-Deposit-Thema den Ausschlag geben kann.

Admiral — der Neue aus Mendrisio

Admiral ist die jüngste Erweiterung im Konzessionsumfeld, lizenziert am 16. Juli 2025, mit Casino Mendrisio als Mutterhaus. Wer einzahlt, kann aus Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT wählen. Damit ist Admiral eines der Häuser mit E-Wallet-Support, was die Auszahlungswege erweitert.

Auch bei Admiral fehlt ein klassisches No-Deposit-Angebot im öffentlichen Auftritt. Die Angebote zielen auf Einzahlende, mit klassischen Willkommenspaketen und gelegentlichen Aktionen. Wer ein Startguthaben ohne Einzahlung sucht, sollte das Haus auf der Watchlist haben, aber nicht damit rechnen.

Für wen Admiral vor allem passt: Wer ein neu lizenziertes Haus mit E-Wallet-Support und einem modernen Auftritt sucht. Für No-Depoint-Jäger ist Admiral nur dann interessant, wenn das Haus in nigen Aktionen ein solches Angebot ergänzt, was aktuell nicht der Fall ist.

Jackpots — das Urgestein aus Baden

Jackpots gehört zu den ältesten ESBK-Angeboten und ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden. Über 2’500 Spiele stehen zur Verfügung, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play bestückt. Damit gehört Jackpots zu den Häusern mit dem breitesten Spielportfolio.

Zum Thema Startguthaben ohne Einzahlung ist Jackpots eher ein Anbieter von Willkommenspaketen. Auf die ersten vier Einzahlungen gibt es insgesamt bis zu CHF 2’200.- und 200 Free Spins, die erste Einzahlung wird zu 100 % bis CHF 700.- verdoppelt. Die Free Spins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung liegt bei 30x auf Slots und 300x auf Tischspielen, umzusetzen innert eines Monats. Diese Zahlen sind hart, aber nicht einzigartig hart für den Schweizer Markt.

Bei der Auszahlung gibt es klare Regeln: nur Schweizer Bank- oder Postkonto auf den eigenen Namen, Kreditkarte und Revolut ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist mit ein bis zwei Werktagen die langsamste Methode. TWINT-Einzahlungen sind gebührenfrei und sofort verfügbar.

Für wen Jackpots vor allem passt: Wer ein grosses Willkommenspaket sucht und mit Slots den Umsatz erbringen will. Wer ein Startguthaben ohne Einzahlung erwartet, wird enttäuscht, bekommt aber im Gegenzug ein solides Einstiegspaket mit klaren Regeln.

Mycasino — der Anbieter aus Luzern

mycasino gehört zum Grand Casino Luzern und ist eines der etabliertesten Häuser im ESBK-Markt. Über 3’000 Spiele stehen zur Verfügung, das Live-Casino wird von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution beliefert. Damit gehört mycasino zu den Häusern mit dem breitesten Provider-Mix.

Das Willkommenspaket umfasst 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- und 200 Free Spins, die je zehn Rappen wert sind, keiner Umsatzbedingung unterliegen und 72 Stunden gültig bleiben. Aktiviert wird das Paket bei einer Mindesteinzahlung von zehn Franken innert sieben Tagen nach Registrierung. Der Bonusbetrag muss innert 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden. Auszahlungen dauern typischerweise ein bis drei Werktage, mycasino erhebt weder für Ein- noch für Auszahlungen Gebühren.

Wer hier nach einem Startguthaben ohne Einzahlung sucht, wird nicht fündig. Das Willkommenspaket ist klar auf Einzahlende ausgerichtet, mit Free Spins, die ohne Umsatzbedingung laufen, was mycasino von vielen Mitbewerbern unterscheidet.

Für wen mycasino vor allem passt: Wer ein Haus mit Free Spins ohne Umsatzbedingung sucht und mit einer 35x-Umsatzanforderung auf Slots klarkommt. Für No-Deposit-Suchende ist mycasino nur dann interessant, wenn das Haus in einer Sonderaktion ein solches Angebot ergänzt, was aktuell nicht angekündigt ist.

Swiss4Win — das Angebot aus Lugano

Swiss4Win gehört zur Casinogruppe Lugano und ist seit März 2021 auf dem Markt. TWINT-Einzahlungen sind ab zehn Franken ohne Zusatzgebühren möglich, die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der App. Damit gehört Swiss4Win zu den Häusern mit klarer TWINT-Positionierung.

Ein Startguthaben ohne Einzahlung ist nicht Teil des öffentlichen Auftritts. Die Aktionen richten sich an Einzahlende, mit klassischen Willkommenspaketen. Wer hier mit No-Deposit-Erwartung spielt, passt die Erwartung besser an die Realität an.

Für wen Swiss4Win vor allem passt: Wer TWINT als Hauptzahlungsmittel nutzt und ein Haus aus dem Tessin bevorzugt. Für No-Deposit-Jäger bleibt Swiss4Win eine Beobachtung, kein Ziel.

Pasino — die Plattform aus Meyrin

Pasino gehört zur Gruppe, die in Meyrin das Casino betreibt, und ist seit November 2020 online. Einzahlungen sind ab zehn Franken möglich, mit Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisungen als Methoden, der Mindestauszahlungsbetrag liegt bei einem Cent.

Ein Startguthaben ohne Einzahlung ist im öffentlichen Auftritt nicht ausgewiesen. Die Aktionen zielen auf Einzahlende. Wer mit sehr kleinen Auszahlungsbeträgen rechnet, ist hier richtig, weil der Mindestbetrag für Auszahlungen bei einem Cent liegt, was Restguthaben aus Umsatzbedingungen leichter auszahlbar macht.

Für wen Pasino vor allem passt: Wer mit kleinem Budget spielt und E-Wallets schätzt. Für No-Deposit-Suchende ist Pasino kein Zielort, ausser es wird ein No-Deposit-Angebot in einer Sonderaktion ergänzt, was aktuell nicht angekündigt ist.

Was die zehn Anbieter im Alltag unterscheidet

Wer die Profile nebeneinanderlegt, sieht drei Muster. Erstens: Die Mindesteinzahlung liegt fast überall bei zehn Franken, was den Einstieg für alle zehn Häuser vergleichbar niedrigschwellig macht. Zweitens: Die Willkommenspakete sind unterschiedlich gross, aber durchweg an Einzahlungen gekoppelt, nicht an Registrierungen ohne Einzahlung. Drittens: Die Auszahlungswege unterscheiden sich, mit einigen Häusern, die Kreditkarte und Revolut ausschliessen, und anderen, die kleine Auszahlungsbeträge erlauben.

Wer ein No-Deposit-Angebot sucht, hat im ESBK-Konzessionsumfeld schlechte Karten. Die Kombination aus Sozialkonzept, Werbebeschränkungen und der Pflicht zur Umsatzbedingung macht solche Angebote administrativ aufwendig und wirtschaftlich riskant. Wer hingegen mit einer kleinen Ersteinzahlung von zehn Franken loslegt, bekommt fast überall ein Willkommenspaket, das statistisch betrachtet einen Teil der Einzahlung wieder zurückbringt, allerdings nur, wenn die Umsatzbedingung erfüllt wird.

Was die Lizenzverlängerung bedeutet

Die Lizenzverlängerung der landbasierten Häuser auf den Online-Markt ist die strukturelle Grundlage dieses Angebots. Wer bei einem dieser zehn Anbieter spielt, spielt bei einem Haus, das in der Schweiz eine landbasierte Spielbank betreibt und damit eine greifbare Verantwortung trägt. Das unterscheidet den ESBK-Markt von vielen ausländischen Märkten, in denen eine Online-Lizenz von einer separaten Behörde vergeben wird.

Diese Struktur hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil liegt in der Rechenschaftspflicht: Wer ein Problem hat, kann sich an das landbasierte Haus wenden. Der Nachteil liegt in der Begrenzung: Nur zehn Häuser teilen sich den Markt, was die Vielfalt im Vergleich zu offeneren Märkten einschränkt.

Was der reale Preis eines Bonus ist: Eine Bandbreite für die eigene Rechnung

Wer einen Bonus annimmt, sollte die Rechnung machen, bevor er spielt. Bei einer Umsatzanforderung von 30x auf einen Bonus von fünfzig Franken ergibt sich ein erforderliches Spielvolumen von CHF 1’500.-. Bei einem typischen Slot-RTP von 96 % liegt der statistische Verlust bei rund CHF 60.-. Bei einer Umsatzanforderung von 35x auf denselben Bonus steigt das erforderliche Volumen auf CHF 1’750.-, der statistische Verlust auf etwa CHF 70.-. Bei einer Umsatzanforderung von 300x auf Tischspiele-Bonus liegt das erforderliche Volumen bei CHF 15’000.-, der statistische Verlust bei rund CHF 300.-, vorausgesetzt das Tischspiel trägt vollständig zum Umsatz bei.

Die Bandbreite ist gross, und genau das ist der Punkt. Wer mit dem Bonus spielt, sollte wissen, dass er im statistischen Mittel zwischen etwa sechzig und dreihundert Franken verliert, je nachdem, welche Spiele er spielt und welche Umsatzanforderung gilt. Wer das nicht akzeptieren will, sollte keinen Bonus annehmen.

Was die zeitliche Frist hinzufügt

Eine typische Umsatzfrist von 30 Tagen ist kurz, wenn man nur sporadisch spielt. Wer am Ende der Frist die Umsatzbedingung nicht erfüllt hat, verliert den Bonus und die damit erzielten Gewinne. Wer die Frist einhalten will, muss im Schnitt etwa drei bis fünfzig der CHF 1’500.- pro Tag umsetzen, was bei einem Slot-Einsatz von fünfzig Rappen rund 100 Spins pro Tag entspricht, bei etwa fünf Sekunden pro Spin etwa acht Minuten pro Tag.

Diese Rechnung zeigt, dass ein Bonus kein Geschenk ist, sondern ein Geschäft. Wer das Geschäft versteht und die Spielzeit diszipliniert einplant, kann den Bonus in echtes Geld verwandeln. Wer es nicht versteht, verliert im Mittel den statistischen Erwartungswert und hat am Ende vielleicht ein paar Franken mehr auf dem Konto, vielleicht weniger.

Wer in der Schweiz spielen sollte und wer nicht

Wer in der Schweiz legal in einem Online-Casino spielen will, hat nur einen Weg: die zehn ESBK-lizenzierten Häuser. Alles andere ist Spiel ohne Schutz, mit allen Konsequenzen für Gewinnauszahlungen, Daten und Streitfälle. Die Auswahl unter den zehn Häusern hängt von persönlichen Vorlieben ab: Wer Skrill und Neteller schätzt, findet bei Admiral und Pasino Auswahl, wer PostFinance und hohe Einzahlungslimits sucht, ist bei 7melons richtig, wer ein grosses Willkommenspaket mit Free Spins sucht, landet eher bei Jackpots oder mycasino.

Wer ein No-Deposit-Angebot sucht, hat im legalen Markt keine Adresse und muss entweder die Erwartung anpassen oder den Weg über ausländische, nicht lizenzierte Anbieter gehen, was rechtlich und praktisch riskant ist. Wer kein No-Deposit-Angebot braucht, sondern ein klassisches Willkommenspaket mit klarer Umsatzbedingung, findet bei den meisten der zehn Häuser eine passende Adresse.

Was eine kleine Ersteinzahlung von zehn Franken tatsächlich bringt

Wer mit zehn Franken einzahlt und einen 100 %-Bonus bis CHF 100.- aktiviert, spielt mit zwanzig Franken, muss aber dreissigmal umsetzen, also CHF 600.-. Bei einem typischen Slot-RTP von 96 % bleibt statistisch etwa ein Verlust von CHF 24.-, das heisst, von den zwanzig Franken sind etwa vier Franken Bonus, sechszehn Franken Echtgeld. Wer das durchspielt, hat statistisch etwa 96 Franken auf dem Konto, bevor die Umsatzbedingung erfüllt ist. Was übrig bleibt, ist auszahlbar.

Diese Zahl ist kein Versprechen, sondern eine statistische Erwartung. Wer das gleiche mit verschiedenen Slots spielt, sieht am Ende einen Betrag, der um diese Erwartung herum schwankt. Wer Glück hat, liegt darüber, wer Pech hat, darunter. Wer den Bonus diszipliniert spielt, behält einen statistischen Vorteil gegenüber dem, der ohne Bonus spielt, weil die zusätzlichen Franken einen Teil des erwarteten Verlusts auffangen.

Häufige Fragen

Welche Schweizer Anbieter besitzen für ein Startguthaben ohne Einzahlung überhaupt eine gültige ESBK-Konzession?

In der Schweiz dürfen nur die zehn ESBK-lizenzierten Online-Casinos Glücksspiele anbieten, und keines davon führt ein klassisches Startguthaben ohne Einzahlung im öffentlichen Bedingungswerk. Die Angebote richten sich an Einzahlende, nicht an Registrierungen ohne Einzahlung. Wer hier spielt, spielt im Konzessionsumfeld, alles andere ist ungeschützt.

Welches Land-Casino steht hinter dem jeweiligen Online-Angebot mit Startguthaben?

Jedes der zehn ESBK-Häuser ist die Online-Erweiterung einer landbasierten Schweizer Spielbank: Casino777 von Casino Davos, Swiss Casinos von Casino Pfäffikon, StarVegas von Casino Interlaken, Casineo von Casino Locarno, 7melons vom Grand Casino Bern, Admiral von Casino Mendrisio, Jackpots vom Grand Casino Baden, mycasino vom Grand Casino Luzern, Swiss4Win von Casino Lugano und Pasino von Casino Meyrin. Diese Verankerung gibt jedem Online-Anbieter ein landbasiertes Gegenstück.

Wie wirkt sich eine aktive Spielsperre auf den Anspruch auf ein Guthaben ohne Einzahlung aus?

Eine aktive Spielsperre sperrt den Zugang zu allen konzessionierten Spielbankenspielen in der Schweiz und in Liechtenstein. Wer gesperrt ist, kann kein Konto eröffnen und kein Startguthaben beanspruchen. Die Sperre wird zentral verwaltet und gilt schweizweit, der Versuch, sich über einen anderen Anbieter zu registrieren, scheitert an der Sperrdatei.

Welche Einzahlungslimiten kann man vor der ersten echten Einzahlung selbst festlegen?

Die ESBK-Häuser bieten Einzahlungslimiten für selbst gewählte Zeiträume, oft tage-, wochen- oder monatsweise, sowie Verlustlimiten und Erinnerungsfunktionen. Einige Häuser wie mycasino bieten zusätzlich einen Selbsttest. Die Limiten werden vor der ersten Einzahlung festgelegt und gelten sofort, eine Aufhebung ist nur mit Frist möglich.

Welche Bedingungen muss ein Guthaben ohne Einzahlung erfüllen, bevor eine Auszahlung möglich ist?

Auch wenn im ESBK-Umfeld kein klassisches No-Deposit-Angebot existiert, gilt die Regel: Boni unterliegen einer Umsatzbedingung, die innerhalb einer Frist erfüllt werden muss, sonst verfällt der Bonus samt Gewinnen. Bei Jackpots ist es das 30-Fache auf den Bonusbetrag bei Slots und das 300-Fache bei Tischspielen, bei mycasino das 35-Fache innert 30 Tagen. Wer das Kleingedruckte vor der Annahme liest, weiss, was auf ihn zukommt.

Bleiben Gewinne aus einem solchen Guthaben bis zur Freigrenze steuerfrei?

Ja, Gewinne aus einem Schweizer konzessionierten Online-Casino sind bis zu einer Freigrenze steuerfrei, die für 2026 bei rund CHF 1’070’000.- liegt. Darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35 % auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus nicht lizenzierten oder ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Die genaue Handhabung im Einzelfall gehört in die Hand eines Steuerberaters.